Archiv für August 2008

Datenantifa schlägt wieder zu!

BERLIN Und wieder hat die Datenantifa ein Nazi-Seite gehackt. Diesmal traf es das Forum von Blood and Honour, alle Daten des weltweiten Nazinetzwerkes sind der antifaschistischen Öffentlichkeit frei zugänglich gemacht wurden. Wir sagen danke und weiterso!

Datenantifa hackt 70 Nazi-Seiten

Wunsch von antifa.de geht in Erfüllung! Zu Weihnachten 2007 hatten wir eine Überraschung der Datenantifa auf unserem Wunschzettel notiert. Und tatsächlich gelang es bei einem großen Hackerangriff den Server “Public NS” mit ihm rund 70 Nazi-Webseiten abzuschalten [Indy]. Unter den Offline-Seiten sind u.a. regionale Seiten von NPD/JN, das Berliner Portal nwbb.org, der “Nationalversand” (mit Offenlegung seiner Kundendaten) sowie Neonazibands.

http://www.antifa.de/cms/mambots/content/dynamicImage/popup.html?file=http://www.antifa.de/cms/images/stories/Allgemein/datenantifa_130px.jpg&closeText=click%20to%20close

Antifaschistische Aktion in Hainichen

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Colditz – eine “national befreite Zone” in Sachsen

Unsere Genoss_innen des antifaschistischen Infoportals Colditz haben einen Gastbeitrag für die aktuelle Ausgabe des „Gamma – Antifa-Newsflyer für Leipzig und Umgebung“ verfasst, der sich ausführlich mit der Situation in Colditz und im südlichen Muldentalkreis befasst.

Der südliche Muldentalkreis ist seit langem ein Tummelplatz von Nazis. Nach einigen Jahren bescheidener Ruhe nahmen deren Aktivitäten in den letzten Monaten wieder massiv zu.

Besonders die Stadt Colditz sowie die angrenzenden Gemeinden haben sich zur „No-Go-Area“ für Migrant_innen und nichtrechte Menschen entwickelt. Die enge Vernetzung der einzelnen Neonazi-Strukturen findet dort auch Rückhalt in den politischen Vorstellungen der Mehrheitsgesellschaft.
Zudem dominieren rechte Jugendliche in den lokalen Jugendzentren, Schulen und anderen Treffpunkten. Dadurch konnte sich die Region, von Außenstehenden kaum wahrgenommen, tatsächlich zur „national befreiten Zone“ entwickeln. Die aktuelle Zunahme der Naziaktivitäten lässt sich am ehesten mit dieser Entwicklung erklären – sie ist eine direkte Folge der Nazihegemonie und kein zufälliges Phänomen.
Mittlerweile kann die Stadt Colditz samt Umland in einem Atemzug mit Orten wie Wurzen, Mügeln oder Mittweida genannt werden. Und die
Nazihegemonie vor Ort ist bereits so verfestigt, dass KritikerInnen und GegnerInnen Gefahr laufen, durch ihr Engagement selbst Opfer nazistischer Gewalttaten zu werden. BürgerInnen und alternative Jugendliche, die sich gegen die bestehende Nazihegemonie positionieren, müssen mit Denunziation, Einschüchterung und körperlichen Angriffen rechnen. Neben Körperverletzungen, „Outing“-Flugblättern und Telefonterror sind diese Menschen auch dem Risiko ausgesetzt, zum Ziel eines Anschlags zu werden: An einem Februarabend versammelten sich etwa 100 Neonazis in Colditz und überfielen ein Elektrogeschäft, eine Turnhalle sowie einen Dönerimbiss.
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