Archiv für Oktober 2008

Neue Gruppe gegründet! AntiSpe RGB

Homepage: AntiSpe RGB

Seit Oktober 2008 haben sich Leute aus der Region zusammengefunden, um gegen die Verhältnisse in diesem kapitalistischen Staat gegenüber den Tieren zu ändern. Seitdem arbeiten wir unter den Namen AntiSpe RGB (antispeziesistische Aktion Rochlitz – Geringswalde – Burgstädt) In diesem kapitalistischen System sind Tiere nur noch ein Produktionsfaktor der so billig wie möglich hergestellt oder gehalten werden soll.
Diese lebewesenverachtenden Zustände wollen wir nicht länger dulden!
Schließlich haben Tiere auch ein Recht auf Leben!

Man muss nicht aus der Region kommen um etwas zu verändern!
Fang bei dir an! In deiner Stadt und in deiner Region!
Bilde deine eigene Antispe- oder Antifa-Gruppe und kämpfe für ein besseres Deutschland und um eine bessere Welt!
Kapitalismus tötet!
Hier und auch anderswo!

Schulstreik! Am 12. November 2008! Gegen das Bildungsystem der BRD!

Wir fordern :

-Kein Boykott des DDR-Bildungssystemes! d.h. überdenken! Nicht alles in der DDR war schlecht!
-Kostenlose Bildung für alle – volle Lernmittelfreiheit! Nein zu Studien- und Schulgebühren jeglicher Art! Studien- und Ausbildungsplätze für alle!
-Kleinere Klassen – die sofortige Einstellung von ausreichend LehrerInnen, um als ersten Schritt alle Klassen auf maximal 20 SchülerInnen zu begrenzen. Schluss mit dem ständigen Unterrichtsausfall.Und Schluss mit den kapitalistischen Schulschließungen!
-Nein zum Super-Stress: Neugestaltung der Lehrpläne und der Bildungsdauer bis zum Abitur unter demokratischer Einbeziehung und Entscheidung durch SchülerInnen, LehrerInnen und Eltern. Bis dahin: Rücknahme des Abiturs nach 12 Jahren, in den Bundesländern, die die Verkürzung neu vollzogen haben
-Abschaffung aller „Kopfnoten“ (Beurteilung von Verhalten, Mitarbeit … im Zeugnis)
-Nein zu Elitebildung und sozialer Ausgrenzung – weg mit dem dreigliedrigen Schulsystem!
-Nein zu Sponsoring und Bildungsprivatisierung – für eine bedarfsgerechte Ausstattung von Schulen, Bildungs- und Jugendeinrichtungen!
-Alternative Freiräume für Jugendliche!
Mehr Infos zum Streik: auf antifa.de
und
auf Schul Action – schulaction.org

Keinen Bock auf Volksgemeinschaft! Für Freiheit und Menschenwürde. Nazidemonstration am 25.10. in Leipzig verhindern.

Die Freien Kräft Leipzig rufen für den 25.10.2008 13 Uhr zu einer Demonstration auf. Durch den Leipziger Osten soll dieser Aufmarsch führen. Wir meinen, dass sich der Versuch weiterhin lohnt: den Nazis dort, wo sie glauben ihr Terrain für ein paar Stunden öffentlichkeitswirksam markieren zu können, entgegenzutreten. Wir lassen uns durch die Verhinderungstaktik der Polizei nicht einschüchtern. Also nur zusammen sind wir viele! Kommt zur antifaschistischen Demonstration am 25.10.2008 ab 11 Uhr am Hauptbahnhof.

Beinah jedes Wochenende finden bundesweit Naziaufmärsche statt. Zwei Stück waren es in Sachsen allein bis Mitte Oktober, in Leipzig steht am 25.10. die sechste in diesem Jahr an. War das Interesse den Manifestationen menschenverachtender Ideologie entgegenzutreten in breiten Teilen der Bevölkerung nie besonders ausgeprägt, machen sich auch in der antifaschistischen und zivilgesellschaftlichen Szene Müdigkeit und Ratlosigkeit breit. Je massiver und gewalttätiger die sich als Freie Kräfte organisierenden Nazis auftreten, desto größer scheint die Ignoranz der breiten Masse zu werden. Da werden Appelle ausgegeben die rechten wie linken Extremisten zu ignorieren (Geithain, 3.10.),da wird das zu Hause bleiben gegen rechts proklamiert
(Zwickau, 11.10.). In Leipzig wird nur noch geschwiegen: weder die Stadt, noch die BürgerInneninitiativen-Zivilgesellschaft erheben das Wort, die Lokalpresse stellt die, die sich offensiv gegen die größten Feinde der Emanzipation stellen, in die Extremisten-Ecke.

Wir meinen, dass sich der Versuch weiterhin lohnt: den Nazis dort, wo sie glauben ihr Terrain für ein paar Stunden öffentlichkeitswirksam markieren zu können, entgegenzutreten. Wir lassen uns auch durch die Verhinderungstaktik der Polizei nicht einschüchtern.   nur zusammen sind wir viele. Kommt zur antifaschistischen Demonstration am 25.10.2008 ab 11 Uhr am Hauptbahnhof.

Was geht: Die Freien Kräfte Leipzig rufen für den 25.10.2008 13 Uhr zu einer Demonstration unter dem Motto Unser Volk stirbt. Volkstod aufhalten!� auf. Durch den Leipziger Osten, konkret Schönefeld und Sellerhausen, soll dieser Aufmarsch führen. Nach Reudnitz, Grünau und Grosszschocher wählen sie wiederum ein Ortsteil am Stadtrand. Dass dahinter Strategie steckt, bleibt kaum verborgen. Offensichtlich spiegelt sich in Orts- und Themenwahl auch das Bündnis mit der NPD. Der Leipziger Osten gehört zu den Stadtgebieten, in denen die NPD bei den Landtagswahlen 2004 überdurchschnittlich viele Stimmen bekam. Mit dem Beschwören der demografischen Katastrophe wird in ihrem Demoaufruf in völkischer Manier die Abwicklung der Deutschen an die Wand gemalt und gegen MigrantInnen gehetzt. In Anlehnung an die NPD fordern die Freien Kräfte u.a. ein Müttergehalt und einen Zuwanderungsstopp.

Presseinformation des Ladenschluss-Bündnisses, 13.10.2008

Auf der Homepage der Ultragruppierung Blue Caps (http://blue-caps-le.com) findet sich ein Aufruf zur Demonstration des Freien Netzes, der Internetplattform der neonazistischen Freien Kräfte Leipzig (FKL). Das Motto der Demonstration ist. Unser Volk stirbt! Volkstod aufhalten!. Die Demonstration soll am 25. Oktober in Leipzig stattfinden. Dies bestätigte auch das Ordnungsamt Leipzig.

Ideelle wie personelle Überschneidungen zwischen Blue Caps und den Freien Kräften sind seit längerem bekannt – so übernehmen die Blue Caps Ordnerdienste bei NPD-Veranstaltungen und treten bei Demonstrationen der Freien Kräfte auf, zuletzt auf den Kundgebungen nach dem Tod der achtjährigen Michelle. Auf Plakaten wurde unter anderem Todesstrafe für Kinderschänder� sowie Nationaler Sozialismus jetzt gefordert. Wie der 1. Vorsitzende des 1. FC Lok Leipzig, Steffen Kubald, vor zwei Wochen auf einer Podiumsdiskussion berichtete, trat ein Anhänger der Blue Caps an dessen Vorstand mit der Bitte heran, den aus Nazikreisen stammenden Slogan Todesstrafe für Kinderschänder� auf die Vereinshomepage zu übernehmen, was Kubald aber ablehnte.

Die Ultragruppierung Blue Caps existiert seit 2006. Personen aus dem Spektrum der Gruppierung fielen vermehrt durch Gewalt, rassistische und antisemitische Äußerungen auf. Seitens des Vereins 1. FC Lok Leipzig wird die Gruppierung seit längerer Zeit als problematisch ausgegrenzt, mehrere Mitglieder haben Stadionverbot.

Beim Fanprojekt von Lok Leipzig wird dies anders gehandhabt. Das von der Stadt Leipzig, vom Land Sachsen und dem DfB finanzierte Projekt, welches Fangruppierungen betreut und eigentlich auf eine gewalt- und diskriminierungsfreie Fanszene hinwirken soll, beherbergt die Blue Caps seit Beginn an. Die Blue Caps haben dort sogar einen eigenen Raum.
Der Fanprojektleiter Udo Überschaer meint dazu, daß er diese durch die Zusammenarbeit mit den Blue Caps unter Kontrolle halte. Noch vor dem Auswärtsspiel in Jena am letzten Wochenende äußerte er, wenn es diese Zusammenarbeit nicht gäbe, könnte es in Jena zu Sprüchen kommen, die wir nicht mehr dämmen können. Dass es trotzdem antisemitische Äußerungen aus den Reihen der Blue Caps gab, zeigt zum wiederholten Male, dass Überschaers integrativer Ansatz nicht funktioniert. Das Fanprojekt gibt Neonazis einen Raum und bietet ihnen die Infrastruktur, ihre Ideologie im Stadion zu verbreiten. Nicht zuletzt rekrutieren Nazis im Stadion ihren Nachwuchs. Auch das ist Überschaer bewußt, wenn er meint, bei den Blue Caps gäbe es nicht nur Rechte, es sind auch viele, die mitlaufen. Weder gelingt es dem Fanprojekt, die Personen mit verfestigtem neonazistischem Weltbild auszuschließen, noch deren Wirken im Stadion zu verhindern. Das alles mit Geldern, die für die Bekämpfung (neo)nazistischer, diskriminierender Strömungen im Fußballstadion bereitgestellt werden – eine völlig absurde Situation, die mit dem Demoaufruf für den 25.10. nur ihre Fortsetzung findet.

Wir fordern vom Fanprojekt Konsequenzen. Die Blue Caps gehören klar und deutlich ausgeschlossen. Sie vertreten offensichtlich rechte Ideologien und kooperieren mit den nazistischen Freien Kräften.

Der Druck auf die HDJ wächst

Seit längerem warnen Antifaschist_innen vor den Umtrieben der “Heimattreuen Deutschen Jugend” (HDJ), die Kindern und Jugendlichen ein neonazistisches Weltbild vermitteln will und dabei eine große Ähnlichkeit zur “Winking-Jugend” aufweist, die 1994 wegen ihrer Wesensverwandtschaft mit der Hitler-Jugend verboten wurde. Durch den zunehmenden öffentlichen Druck sah sich nun auch die Staatsmacht genötigt, gegen die HDJ vorzugehen. Am 09.10.2008 führten die Landespolizeibehörden von 14 Bundesländern in einer koordinierten Aktion Hausdurchsuchungen bei knapp 100 HDJ-Mitgliedern durch, darunter auch Gerd Ulrich aus Detmold-Berlebeck.

Gerd Ulrich ist einer der führenden Aktivisten der besonders aktiven “HDJ – Einheit Hermannsland”. Bei ihm ist auch die “HDJ-Leitstelle West” ansässig. Wie viele Kader der HDJ engagierte sich Ulrich auch schon in der “Wiking-Jugend”. Er hatte dort das Amt des “Gauleiters Rhein-Westfalen” inne. Von der “HDJ – Einheit Hermmansland” wurde zu letzt am 21.06.2008 ein Zeltlager in Preußisch Ströhen im Landkreis Minden-Lübbeke veranstaltet (das Antifa Infoportal WDL berichtete).

Als Begründung für die Hausdurchsuchungen am 09.10.2008 teilte das Bundesinnenministerium mit, dass derzeit ein Verbot der HDJ, die aktuell noch als gemeinnütziger Verein anerkannt ist, geprüft werde.

Um die Umtriebe Gerd Ulrichs und der HDJ einer noch breiteren Öffentlichkeit bekannt zu machen und um den Druck auf die politischen Verantwortlichen aufrecht zu erhalten, werden auch weiterhin antifaschistische Sonntagsspaziergänge in Detmold-Berlebeck stattfinden.

5. Sonntagsspaziergang gegen die HDJ und ihren Funktionär Gerd Ulrich
16.11.2008
Treffpunkt: Parkpaltz vor dem Hotel Kanne, Paderborner Straße, Detmold-Berlebeck
Beginn: 15.00 Uhr

Ausführliche Hintergrundberichte zur “Heimattreuen Deutschen Jugend” gibt es beim Recherche- und Medienkollektiv recherche nord.

Weitere Informationen zu Gerd Ulrich und den antifaschistischen Sonntagsspaziergängen liefert die linke Datenbank Hiergeblieben.

Aktion: Freies Netz abschalten!

Flyer:

Es ist Zeit. Das Freie Netz entwickelt sich immermehr zu einer gefährlichen Nazi-Organisation.
Durch Aufleberaktionen versuchen sie Leute an sich zu binden. Sie verschenken Infomaterial mit Stichpunken die treffen, wie z.B. Todesstrafe für Kinderschänder.
Das trifft bei so vielen Leuten mitten ins Herz, weil sie einfach nicht über diese These nachdenken!
Mord ist Mord.
Auf gehts zur Anti-Freien Netz Aktion!
Entfernt so schnell wie möglich diese Verunreinigungen in eurer Stadt!

Den heute ist nicht alle Tage, wir kommen wieder – keine Frage!


Und in Döbeln soll eine Nazidemo am 1. November stattfinden!
Bei neuen, genaueren Informationen, sind diese natürlich hier zu finden!



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