Archiv für November 2008

Der Provinzfürst bekam Muffen sausen

Was war geschehen?

Wie bekannt ist, war am 08.11.2008 eine Neo-Nazidemonstration unter dem Motto „Härtere Strafen für Kinderschänder“ in Geringswalde.

Die Stadtverwaltung sah tatenlos zu, und setzten die Nazis einer Bürgerbewegung gleich!

2 Tage nach der Demonstration, kam dem Jugendverband „solid“ eine Kündigung für die Räumlichkeiten ins Haus, mit der Mitteilung, dass alternative Räume nicht mehr zur Verfügung gestellt werden können!

Dies war auch der Grund, weshalb sich ca. 70 Aktivisten der Antifa RGB am 27.11.2008 spontan im Rathaus Geringswalde zur Bürgerratssitzung versammelten und lautstark protestierten.

Der Leiter der allg. Verwaltung wollte den Gästen den Zutritt verwähren, scheiterte aber an der großen Zahl der Antifaschisten_innen die sich versammelten.
Ziemlich zu Beginn der Stadtratssitzung wurde der Bürgermeister von einer Aktivistin mit Fragen massiv unter Druck gesetzt.

Wir werden die Schließung nicht hinnehmen, und dem Jugendverband „solid“ massiv und mit allen Mitteln helfen!

Ein Verhandlungstermin mit dem Stadtrat ist angedacht. Sollte diese Terminvereinbarung, scheitern, stehen von unserer Seite weitere Aktionen an!

Wir bleiben alle!

Gegen jede Form von Geschichtsrevisionismus! Nazis entgegentreten! Am 13. und 14. Februar in Dresden – 2 Naziaufmärsche angemeldet!

Viele haben sicher schon damit gerechnet. Am 13. und 14. Februar 2009 sollen in Dresden zwei Aufmärsche mit mehreren tausend Jung- und Altnazis stattfinden. Die zweite schlechte Nachricht ist, dass das öffentliche Gedenken immer noch nicht der Vergangenheit angehört.

Deshalb empfielt sich erneut eine antifaschistische Intervention in Dresden:
gegen jede Form von Geschichtsrevisionismus – Naziaufmärschen und bürgerlichem Gedenken entgegen treten!

mehr Infos: hier

Erneut schwerer rassistischer Angriff auf Litvinov-Janov

[jW] Litvinov. An die 800 Neofaschisten haben am Montag wiederholt
versucht, eine überwiegend von Roma bewohnte Siedlung in Litvinov-Janov im
tschechischen Erzgebirge zu stürmen. Die rechtsextreme »Arbeiterpartei«
(DS) hatte eine Kundgebung unter dem Motto »Schluß mit den
Samthandschuhen« angemeldet, zu der Neonazis aus ganz Tschechien und laut
indymedia auch aus Deutschland mobilisierten. Nach der Kundgebung mit etwa
500 Teilnehmern marschierten die Rechten zu der von Roma bewohnten
Plattenbausiedlung, wobei sich laut Augenzeugenberichten immer mehr
Menschen anschlossen. Die Polizei, die mit rund 1000 Beamten im Einsatz
war, versuchte, die Siedlung abzusperren und vor den Rassisten zu
schützen. In der Folge kam es zu stundenlangen Straßenschlachten. Die
Polizei wurde mit Brandsätzen und Pflastersteinen angegriffen, und es
wurden mehrere Polizeiwagen in Brand gesetzt. Sieben Neonazis und sieben
Polizisten wurden verletzt, 15 Rechte in Gewahrsam genommen, meldete die
tschechische Nachrichtenagentur CTK am Dienstag.

Bilder aus Litvinov.
Bericht auf tschechisch mit Bildern und Video.



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