Archiv für November 2008

aaRGB- Antifa RGB – Stencil/Sprühschablonen für einen Bastelabend zum Downloaden

Hier könnt ihr 181 Sprühschablonen für einen gemütliche Bastelabend Downloaden!

mehr hier: Sprühschablonen der Antifa RGB

->181 Schablonen/Stencils
->5,1 MB

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Kurze Auswertung der Nazidemo in Geringswalde!


Bei der Nazidemo, zu der in ganz Sachsen aufgerufen wurde, kam ein kleines Häufchen von nicht mal 70 Birnen! Also die Demonstration der Nazis war wirklich ein voller Reinfall!
Die Nazis konnten ihre Demo zwar ungestört ausüben, aber wirklich viel Aufsehen konnten sie nicht erregen!
Unsere Stadt steht für Menschlichkeit und nicht für neonazistisches Gedankengut und menschenverachtende Forderungen…..!

Noch etwas interessesantes zum Schluss:

Auch wie in Döbeln stellten die Nazis (am 8.11. in Geringswalde) menschenverachtende Forderungen! “Todesstrafe für Kinderschänder” heißt ihre aktuelle Forderung. Diese kommt nur zustande, weil dieses Thema gerade populär ist. Es macht also Sinn gerade bei populären Themen genau hinzusehen und nicht jede Parole der Nazis direkt und unbedacht zu übernehmen, denn das Eintreten für gerechte Lebensbedingungen ist nur ohne Neonazis möglich und nicht zusammen mit ihnen! Neonazis bieten immer scheinbar einfache Lösungen für sehr komplexe Probleme an. Diese Lösungen sind immer nur auf den ersten Blick verlockend, doch bei genaueren Hinsehen bleibt von diesen vermeintlich einfache Lösungen meist nur Menschenverachtung, Größenwahn und Rassismus übrig. Helfen tun diese Lösungen in Wirklichkeit niemanden. Gute Informationen und eigenes Nachdenken sind daher wirklich notwendig. Denn nicht das Gesetz der Schänder ist zu mild, sondern die Justiz (die diese Schänder schon nach 3 Jahren auf freien Fuß setzt – obwohl er als gefährlich gilt) hat versagt!“


Wir wollen alternative Freiräume und keine Nazis!

Ja- heute ist nicht alle Tage, wir kommen wieder- keine Frage!

Auch in Reichenbach war etwas los! – Nazidemo in Reichenbach

Ca. 120 AntifaschistInnen demonstrierten gegen die Nazidemo in Reichenbach.

Unter dem Motto „Gegen Steuergeldverschwendung – Antirechtsprogramme stoppen“ versammelten sich ca.120 Neonazis aus der Region gegen 14 Uhr am alten Busbahnhof. An der
Gegenkundgebung, organisiert vom Netzwerk “Buntes Vogtland“, beteiligten sich 150 Menschen. Nachdem Vertreter von der IG Metall, VVN – BdA und die Linke sich für ein NPD Verbot ausgesprochen hatten, wurde die Kundgebung gegen 14:30 beendet. Nach dem Ende der Kundgebung blockierten ca. 100 AntifaschistInnen mehrmals die Naziroute. Dadurch wurde der Aufmarsch der Rechtsextremisten öfters verzögert. Bis in die Abendstunden versuchten AktivistInnen den Aufmarsch weiter zu behindern.Dankeschön an alle anwesenden AntifaschistInnen, die mit den heutigen Tag bewiesen haben, das kreativer Protest auch in Reichenbach möglich ist.

Nazi Treffpunkte im Vogtland wie die Gaststätte Rahnefeld und der Szeneladen Ragnarök in
Mylau, sowie das „Drei Mädle Haus“ an der B92 (OT Schönbach) dicht machen!

(indymedia.org)

Stellungnahme der Antifa RGB zum Naziaufmarsch in Geringswalde

Für Samstag, 8.11. rufen Nazis in Geringswalde zu einer Demonstration auf. Mit dem Motto „Härtere Strafen für Kinderschänder“ knüpfen sie an zahlreiche thematisch ähnlich gelagerte Aktionen der Nazisszene an. Erst am vergangenen Wochenende waren Nazis unter demselben Motto in Döbeln aufmarschiert. In Leipzig machte die Neonaziorganisation „Freie Kräfte“ im Zusammenhang mit dem Mord an einem Mädchen den Ruf nach „Todesstrafe“ laut.
Wir verwehren uns dagegen, dass Kindesmissbrauch und Mord für politische Propaganda benutzt werden. Nazis besetzen diese Themen gezielt und verbinden sie mit ihrer autoritär und völkisch orientieren Ideologie. Dabei basiert gerade Nazismus auf Gewalt und Ausgrenzung. Dies bekommen insbesondere MigrantInnen und alternative Jugendliche zu spüren. Letztere sind wieder verstärkt Opfer rechter Gewalt. Im 1. Halbjahr verzeichnete die Opferberatungsstelle RAA 136 rechte Übergriffe in Sachsen. Um 19 % ist die Zahl rechter Straftaten bis zum September 2008 gestiegen. Auch in Geringswalde, das in direkter Nachbarschaft der Nazihochburgen Mittweida und Colditz liegt, gehört Naziterror zum Alltag von einigen Menschen. Diese sind mit Überfällen auf ihre Wohnungen und sogar Mordversuchen konfrontiert.
Vor diesem Hintergrund beschämen die Reaktionen der politischen Verantwortungsträger der Stadt Geringswalde ganz besonders.
Als die Information über die Anmeldung der Nazidemonstration bekannt wurde, versuchte die Stadtverwaltung den rechten Hintergrund zu verschweigen. Aktionen, die sich gegen den Aufmarsch der Nazis richten würden, wurden sofort mit Gewalt gleichgesetzt und de facto untersagt.
Wir wenden uns in aller Schärfe gegen solche gefährlichen Ansichten und dagegen, dass die Opfer rechter Gewalt zu Tätern gemacht und unter Druck gesetzt werden.
Nicht das Verschließen der Augen und Türen sind die richtigen Mittel, sondern offensiver Protest und die klare Absage an nazistische Ideologie und deren Exponenten. Menschen, die sich für Antifaschismus, für Vielfalt und Gleichberechtigung einsetzen gehören in unseren Augen gestärkt und gefördert. Wir fordern die Stadt Geringswalde auf ihr Handeln danach auszurichten!

Nichts desto trotz haben wir uns entschlossen am 8.11. keine öffentlichen Proteste zu organisieren. Wir befürchten, dass Menschen, auf die von Seiten der Nazis schon Kopfgelder ausgesetzt wurden, wiederum Zielscheibe von Gewalt werden. Diese Entscheidung ist kein Rückzug, keine Kapitulation. Wir werden auch weiterhin unser Herzblut in antifaschistische Arbeit und das Erkämpfen und Gestalten von Freiräumen stecken.
An fast jedem der vergangenen Wochenenden war eine Stadt in Sachsen Aufmarschort von Nazis. Wir sind es leid uns von ihnen hetzen zu lassen. Wir sind es leid die BürgerInnen wieder und wieder aufzurütteln und gegen politische Borniertheit derer anzukämpfen, die rechte und linke Politik gleichsetzen und Widerstand gegen Nazis systematisch denunzieren. Nicht zuletzt müssen wir immer wieder erleben, dass die Polizei rabiat gegen links vorgeht, während die Nazis in Ruhe marschieren und ihre menschenverachtende Ideologie verbreiten können.
Vier Hundertschaften der Polizei sollen am 8.11. in Geringswalde die Demonstration der Nazis absichern und Proteste dagegen verhindern. Nicht gerade eine rosige Aussicht.
Wir bitten euch, eure Aufmerksamkeit weiter auf die Situation in den ländlichen Regionen Sachsens zu richten und euch solidarisch zu zeigen.


Antifa RGB – Wir kommen wieder, keine Frage!

Am 8.11.2008 – Nazidemo in Geringswalde

Auch jetzt! Nazis entgegentreten! – Für die Freiheit und für das Leben!

Wie auch schon in vielen anderen Städten wollen Neo-Nazis auf die Straße gehen um für „Härtere Strafen für Kinderschänder“ zu demonstrieren. Der Anmelder dieser Demonstration ist ein bekannter Geringswalder Neonazi. Er ist auch für die ganzen Aufkleber vom Freien Netz in unserer Kleinstadt verantwortlich! Das er es nicht mal mitbekommt ,wie es auffällt, dass die Aufkleber vor seiner Tür beginnen……..

Kurtzinfo:
Auch wie in Döbeln stellen die Nazis menschenverachtende Forderungen! “Todesstrafe für Kinderschänder” heißt ihre aktuelle Forderung. Diese kommt nur zustande, weil dieses Thema gerade populär ist. Es macht also Sinn gerade bei populären Themen genau hinzusehen und nicht jede Parole der Nazis direkt und unbedacht zu übernemen, denn das Eintreten für gerechte Lebensbedingungen ist nur ohne Neo-Nazis möglich und nicht zusammen mit ihnen! Neonazis bieten immer scheinbar einfache Lösungen für sehr komplexe Probleme an. Diese Lösungen sind immer nur auf den ersten Blick verlockend, doch bei genaueren Hinsehen bleibt von diesen vermeintlich einfache Lösungen meist nur Menschenverachtung, Größenwahn und Rassismus übrig. Helfen tun diese Lösungen in Wirklichkeit niemanden. Gute Informationen und eigenes Nachdenken sind daher wirklich notwendig.


Wir warten gespannt auf die Demo, und werden mit viel Aufmerksamkeit verfolgen, ob Sexual-Straftäter mitmarschieren…

weitere Infos kommen bald!



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