Naziladen „Nordlicht“ im Vogtland
geschrieben von den antifaschistischen Gruppen des Vogtlands:
Nazis im Vogtland richten sich im neuen Gebäude ein – Naziladen „Nordlicht“ in Netzschkau
Schöner Leben ohne Nazis:

Am 16. Mai eröffnet der neue Naziladen “Nordlicht“ in Netzschkau im Vogtland. Im Zentrum der Kleinstadt, am Marktplatz gelegen, umgeben vom Rathaus, kleineren Geschäften, einem Döner Imbiss, dem bürgerlichen Ratskeller und einer Mittelschule konnten sich die Nazis einrichten.
(Foto: Thomas Meisser; Ladenbesitzer)
Netzschkau ist neben Mylau und Reichenbach eine vogtländische Kleinstadt, welche alle keine unbekannten Orte sind: Brandanschläge, Körperverletzungen, Beleidigungen, Aufmärsche und auch regelmäßige Veranstaltungen zu Ehren des Hitlerstellvertreters Rudolf Hess, gehen auf das Konto der hier vorhandenen Nazistrukturen. Zwar hat nun die Stadt Mylau „ihren Problemladen – Ragnarök“ los indem sie die Immobilie in der Hainstraße 8 aufkaufte, jedoch verlagert sich die eigentliche Problematik nur territorial.
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Am Morgen des 04. Mai 2009 stellte das Dresdner Amtsgericht unter Vorsitz der Richterin Keeve ein Verfahren wegen gefährlicher Körperverletzung gegen zwei junge Männer und eine junge Frau ein. Die drei sollen im November 2004 an einem Überfall auf den Dresdner World-Studentenklub beteiligt gewesen sein.
In der Nacht vom 16. zum 17.11.2004 fand im Dresdner Studentenklub „World“ wie so oft eine Party internationaler Studierender statt. Der Klub ist für seine internationale Ausrichtung bekannt und wird überwiegend von Studierenden genutzt, die nicht aus Deutschland stammen. Gegen 1.30 Uhr sollte die Feier jedoch ein trauriges Ende finden. Etwa 20 jugendliche „Dynamo-Fans“ machten sich auf den Weg, um „Ausländer zu klatschen“, wie einer der Beschuldigten später bei der Polizei aussagen wird.
Im Studentenklub fand die Gruppe, wonach sie gesucht hatte. Einzelne Personen provozieren einen Streit und die Lage eskaliert. Gemeinschaftlich gehen die TäterInnen auf die Partygäste los. Ein Teil der Angreifer hat sich dazu vermummt. Dabei brüllen sie immer wieder „Ausländer raus“ und „Dynamo“. Mindestens zwei ausländischen Studierenden wird eine Flasche über den Kopf geschlagen, andere werden mit Faustschlägen ins Gesicht und auf den Oberkörper traktiert. Ein Betroffener wird ohnmächtig, erleidet eine Schädelprellung und eine schwere Kopfplatzwunde. Mindestens zwei weitere müssen ebenfalls im Krankenhaus behandelt werden. Um 1.36 Uhr erhält die Polizei einen Notruf. Ein bulgarischer Student berichtet später, dass er die Beamten am Telefon regelrecht anbetteln musste, damit sie zum Tatort kommen. Um 1.53 Uhr traf die Polizei ein. Die TäterInnen waren inzwischen verschwunden. Trotzdem konnten noch in derselben Nacht zwei Tatverdächtige gefunden werden.
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geschrieben von der Antifa RGB:

In der Nacht vom 2. zum 3. Mai wurde der Neonaziladen „Fashionstore Weissflog“ in Lugau mit Steinen angegriffen. Es wurde die Eingangstür und eine Schaufensterscheibe beschädigt. Der Inhaber Enrico Weissflog verkauft die Marke „Thor Steinar“, welche bei den Neonazis sehr angesagt ist. Diese Aktion soll aufmerksam machen, dass es nicht erwünscht ist, dass Neonazikleidung in einem unauffälligen Laden vertrieben wird.
Keine Naziläden in Lugau!
Keine Naziläden in Sachsen!
Keine Naziläden überall!
Bilde hier [1;2;3;4]
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Desweiteren wurde hier schon über den Laden informiert:
http://aawe.blogsport.de/2009/02/13/von-nichts-gewusst-ne-schlechte-tarnung/
geschrieben von der Antifa RGB:

Circa 500 Rechtsextreme randalierten gestern Abend in Freiberg. Nach einer Demonstration versuchten die Faschisten einen in Gewahrsam genommenen „Kameraden“ zu befreien. Dies geschah mit einer hohen Brutalität gegenüber den Polizeibeamten, welche mit Flaschen und Steinen angegriffen wurden. Ihr Ziel war es eine Polizeikette zu durchbrechen. Bei den Durchbruchversuchen wurden ca. 200 Personen aus dem rechten Spektrum in Gewahrsam genommen. 19 Randalierer wurden davon vorläufig festgenommen. Es wird nun wegen Landfriedensbruch ermittelt. Außerdem wurde mindestens 1 Polizist verletzt.
Der Aufruf:
http://de.indymedia.org/2009/04/248803.shtml
Die Auswertung:
http://de.indymedia.org/2009/05/249018.shtml
Bilder aus Indymedia entnommen:
Kennt jemand die Gesichter auf den Bildern?
Über eine Mail würden wir uns sehr freuen…!



der Anmelder Maik Müller, ganz vorn links im rot gestreiften Hemd





-> Nazifotograph = Sven Dietsch




-> Entnommen von hier!
--> weitere Bilder hier
geschrieben von der Antifa RGB:
Zusammenfassend konnte man in Ulm, Dortmund [+Gegensponti am Abend], Rotenburg, Mainz und Berlin zahlreiche Rechtsextremisten bei den Mai-Kundgebungen der Gewerkschaften finden, welche sich negativ auswirkten. Manche Antifaschisten_innen konnten diese Kundgebungen, Demos u.Ä. aber auch teilweiße stark stören und sogar verhindern.
