Archiv für Juli 2009

Naziladen „Waffen-Army-Shoes“ Freiberg zieht um

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Der auf dem Freiberger Schlossplatz ansässige Naziladen „Waffen-Army-Shoes“ wird aufgrund von Baumaßnahmen nächste Woche umziehen müssen. Sein neues und kleineres Geschäftslokal wird der Inhaber Tobias Schneider am 08.08. auf der Olbernhauer Str. 14 eröffnen. Für Samstag, den 01.08, plant er eine Abschiedsfeier am alten Standort.
Der „Waffen-Army-Shoes“ wurde schon des öfteren von Freiberger Antifaschist_Innen thematisiert, da sein Hauptangebot aus der bei Neonazis beliebten Marke „Thor Steinar“ besteht und der Laden auch mit dem Runen-Logo der Marke wirbt.
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„Das Letzte“-Bündnis Zwickau gegründet

Selbstverständnis d. Bündnisses:

Mitten in Zwickau befindet sich der Bekleidungsladen „The Last Resort Shop“. Er ist ein wichtiger Anlaufpunkt der regionalen Neonazi-Szene. In der Kreisigstraße werden durch den Verkauf einschlägiger Tonträger und Kleidung seit über zehn Jahren menschenverachtende Einstellungsmuster reproduziert. Bisher ohne nennenswerten Widerstand.

Eine umstrittene Marke

„Thor Steinar“ ist die derzeit beliebteste Bekleidungsmarke von Rechten und Neonazis. Sie findet sich auch im Sortiment des Naziladens „The Last Resort“. Die Marke bewegt sich mit vieldeutigen Symbolen, Bildern und Inhalten in einer rechtlichen und moralischen Grauzone. Dies ermöglicht es ihr, ein breites Spektrum an TrägerInnen anzusprechen. Die besondere Auswahl der Motive, Farben, Schriftzüge und Inhalte eröffnet Deutungsmöglichkeiten bezüglich nordisch-völkischer Mythologie, Kolonialismus, Nationalsozialistischer Ideologie und Gewalt. Auf diese Weise wird der ungehinderte Transport von menschenverachtenden Inhalten in die Gesellschaft möglich. Dieser neuartige Weg bietet den TrägerInnen die Möglichkeit, ihre Ideologie öffentlich zur Schau zu stellen, ohne hierbei jedoch in den Fokus gesellschaftlicher Ächtung zu geraten. Bei keinem Neonazi-Aufmarsch fehlt mittlerweile die „Thor Steinar-Uniformierung“.

Mehr als nur „Thor Steinar“

Doch bei „Thor Steinar“ bleibt es im Naziladen „The Last Resort“ nicht. Das Geschäft wurde Ende der 90er Jahre von Ralf Marschner eröffnet. Dieser stammt aus dem Umfeld des mittlerweile verbotenen internationalen Nazi-Netzwerks „Blood & Honour“ (deutsch: „Blut & Ehre“). Schon der Name des Ladens lässt Kenner der neonazistischen Musikszene aufhorchen; dieser ist eine Anlehnung an den bekannten Londoner Skinhead-Szeneladen „The Last Resort“. Anfang der 80er Jahre hatte dieser als Ausgangspunkt von „Blood & Honour“ einen großen Einfluss auf die Radikalisierung der internationalen Neonazi-Szene. Während sich andere Bekleidungsgeschäfte mit „Thor Steinar“-Sortiment eher in einer Grauzone bewegen, sind die Intensionen des Zwickauer Exemplars völlig eindeutig.
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Antifaschistische Aktion in Geringswalde | 26. Juli 2009

Am vergangenen Sonntag, den 26. Juli 2009, versammelten sich ca. 40 Aktivisten der alternativen Jugendszene im mittelsächsischen Geringswalde, um antifaschistische Zeitungen und Flyer, wegen dem Thema rund um die Brauerei, zu verteilen. Wie in vorherigen Beiträgen beschrieben [1;2], herrschen in Geringswalde inakzeptable Situationen. Doch die unannehmbarste Entscheidung d. Stadtverwaltung ist die Kündigung der Räume des Jugendvereines „Solid“ nach einer Neonazidemo in Geringswalde [1;2;3].

Dies war der Grund, weshalb sich am Sonntag linke Aktivisten entschieden durch Geringswalde zu gehen und Informationsmaterial zu verteilen. Dabei wollten diese auf die anhaltenden Neonaziprobleme aufmerksam machen und zusätzlich einen weiteren Schritt zum neuen Freiraum zu wagen, nachdem die vorherigen Versuche leider scheiterten.
In der verteilten Zeitung „Knackpunkt“ wurde über die Rolle der NPD und der sogenannten „Freien Kräfte“ aufgeklärt. Desweiteren wurde die Aktion „Meine Stimme gegen Nazis“ angesprochen, welche u. A. das Einziehen der NPD in das sächsische Parlament verhindern soll. Ein weiteres Thema der Zeitung ist das Verhalten des Freien Netzes. [Infos dazu:1;2]In dem verteilten Flyer wurde über die Sachlage im Brauerei-Thema informiert. [Die „Knackpunkt“-Zeitung hier als PDF Downloaden!]

Unsere Tour begann an der geplanten Immobilie, der Brauerei, und führte, in mehreren und kleineren Gruppen, durch viele Straßen und Gassen von Geringswalde.

Diese Aktion war ein Anlaufpunkt, um das Thema „Brauerei als Freiraum“ aufzufrischen und nicht in Vergessenheit geraten zu lassen.

afA RGB – Antifaschistische Aktion Rochlitz – Geringswalde – Burgstädt



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