Archiv für Oktober 2009

NPD-Vizechef Jürgen Rieger ist gestorben

NPD verliert wichtigen Geldgeber

NPD-Vize Rieger, dem seine Partei eigentlich zu weich war, ist den Folgen eines Schlaganfalls erlegen. Sein Tod dürfte die NPD finanziell schwer treffen.

Der Hamburger Neonazi und NPD-Vizevorsitzende Jürgen Rieger ist am Donnerstag an den Folgen eines Schlaganfalls gestorben. Dies teilte die Familie des rechtsextremen Anwalts der Agentur dpa mit, gleichzeitig veröffentlichte der niedersächsische Neonazi und NPD-Politiker Thomas Wulff, genannt „Steiner“, eine entsprechende Nachricht auf Riegers Internetseite. „Heute Mittag, kurz nach 13 Uhr, hörte sein starkes Kämpferherz auf zu schlagen“, hieß es dort.

Rieger hatte vor fünf Tagen während einer NPD-Sitzung den Schlaganfall erlitten. Verfassungsschützer erwarten, dass nach dem Tod des Finanziers der Szene sich einiges neu sortiert.

Gutgefüllte Konten

„Rieger war sehr gut vernetzt“, sagte die Sprecherin des niedersächsischen Verfassungsschutzes, Marion Brandenburger, der Süddeutschen Zeitung, „einen eindeutigen Nachfolger mit ähnlichen finanziellen Möglichkeiten sehen wir nicht.“

Die NPD hatte vergeblich auf die Genesung Riegers gehofft. Ohne das Geld des 63-Jährigen ginge es der Partei vermutlich noch schlechter als ohnehin. Er war Kreditgeber und Spender der NPD, die von Unterschlagungsaffären und Prozessen gebeutelt vor der Pleite steht.

[Weiterlesen]

Pres­se­mit­tei­lung des AJZ Chem­nitz e.V.

Das größ­te so­zio­kul­tu­rel­le Ju­gend­zen­trum der Stadt Chem­nitz, seit knapp 20 Jah­ren einer der be­deu­tends­ten Trä­ger von Ju­gend- und Kul­tur­ar­beit in der Stadt, ist in aku­ter Ge­fahr.

Das Ju­gend­amt Chem­nitz hat in einem Ge­spräch mit dem Vor­stand des AJZ am 28.10.2009 dras­ti­sche Kür­zun­gen an­ge­kün­digt. Im Haus­halts­jahr 2010, so das Ju­gend­amt, sol­len keine Gel­der mehr für den vom AJZ e.V. be­trie­be­nen Kin­der- und Ju­gend­hau­ses „Be­n­a­rio“ im Stadt­ge­biet Brühl zur Ver­fü­gung ste­hen, was die Schlie­ßung des an die­sem so­zia­len Brenn­punkt drin­gend be­nö­tig­ten Klubs be­deu­ten würde.
Dar­über hin­aus sieht der Maß­nah­me­plan, aus Sicht des AJZ ein Kür­zungs­plan, den Weg­fall der Mit­tel für die au­ßer­schu­li­sche Ju­gend­bil­dung vor. Dies be­deu­tet so­wohl auf der fach­li­chen als auch auf der fi­nan­zi­el­len Ebene einen Ein­schnitt, der das Ende des Hau­ses und des Ver­eins AJZ e.V. be­deu­tet. Der­zeit wird das Haus mit 2,5 Stel­len aus der Ju­gend­för­de­rung der Stadt ge­tra­gen. Die Kür­zung die­ser so­wie­so schon äu­ßerst knap­pen Stel­len und Mit­tel um eine ganze Stel­le wäre nicht kom­pen­sier­bar. Dies würde zu­gleich auch das Ende der viel­fäl­ti­gen eh­ren­amt­li­chen Pro­jek­te be­deu­ten, die im Haus an­ge­sie­delt sind.
Vor­stands­mit­glied Mike Cze­py­ha sagt dazu: „Dem Ju­gend­amt ist of­fen­sicht­lich nicht klar, was sie da vor­ha­ben. Wenn diese Kür­zung so durch­geht, müs­sen wir am 1. Ja­nu­ar die Lich­ter hier aus­ma­chen.“
Für die kul­tu­rel­le und so­zia­le Si­tua­ti­on der jun­gen Men­schen in Chem­nitz und der ge­sam­ten Re­gi­on hätte dies ver­hee­ren­de Fol­gen, schließ­lich würde dies den Weg­fall einer Viel­zahl von An­ge­bo­ten und Mög­lich­kei­ten be­deu­ten, ich nenne hier nur die in­ter­na­tio­na­len Ju­gend­aus­tausch­pro­jek­te und Kon­zer­te, mit denen die­ses Haus groß ge­wor­den ist.“
In einer eilig ein­be­ru­fe­nen Mit­glie­der­ver­samm­lung des AJZ e.V. wur­den brei­te Pro­test­ak­tio­nen gegen die Kahl­schlag­plä­ne des Ju­gend­am­tes be­spro­chen. Keine der von der Stadt an­ge­dach­ten Kür­zun­gen ist aus Sicht des Ver­eins hin­nehm­bar.

>>http://aak.blogsport.de/2009/10/30/ajz-bleibt/<<

Schlaganfall: NPD-Vize Jürgen Rieger im Koma

Text?

Der Neonazi-Anwalt Jürgen Rieger aus Hamburg ist offenbar so schwer erkrankt, dass seine politische Betätigung in Zukunft ausgeschlossen erscheint. Der 63-Jährige hatte am Sonnabend während einer Sitzung des NPD-Bundesvorstandes in Berlin einen Schlaganfall erlitten und war ins Koma gefallen. Nach Informationen von NDR Info gehen die behandelnden Ärzte in Berlin Neukölln davon aus, dass keine Aussichten bestehen, dass er das Bewusstsein zurück erlangen wird.

Der Anwalt aus Hamburg-Blankenese gilt als einer der wichtigsten Strippenzieher im braunen Netzwerk. Unter anderem sorgte Rieger in den vergangenen Jahren immer wieder durch vermeintliche oder tatsächliche Kaufabsichten für diverse Immobilien für Aufsehen. Zudem ist er Landeschef der NPD in Hamburg und Bundesvize der Partei. Durch sein Geld soll Rieger der NPD aus finanziellen Notlagen geholfen haben, dafür aber auch politischen Einfluss gefordert haben. Seine Wahl zum NPD-Vize war auch in der Partei umstritten, Ex-NPD-Funktionär Andreas Molau hatte diese als “politische Katastrophe” bezeichnet.

weiterlesen auf http://npd-blog.info/



__________________________________________________________________________________________________________________________________
null© [autonome]antifaschistische Aktion Rochlitz Geringswalde Burgstädt - [Antifa RGB] null
null // http://antifa-rgb.tk // Kontaktformular // PGP-Schlüssel // null

Stoppt die Vorratsdatenspeicherung! Jetzt klicken & handeln!Willst du auch bei der Aktion teilnehmen? Hier findest du alle relevanten Infos und Materialien: