Archiv für April 2010

Naziterror am22.04.2010 in Rochlitz

Text?

Gestern Abend, am 22.04.2010 um circa 23 Uhr, sammelten sich schätzungsweise 30-40 erlebnisorientierte, rechtsextreme Jugendliche „am Regenbogen“. Ihr Ziel war es anscheinend gemeinsam, mit Zaunslatten und Knüppeln bewaffnet, in den linksalternativen Jugendclub „Alte Schmiede Rochlitz“ zu ziehen und dort vorzufindende Personen zusammenzuschlagen und in dem Gebäude zu randalieren.

Die Polizei wurde schnellstmöglich informiert, wobei diese auch relativ schnell mit einem Streifenwagen vor Ort anzutreffen war. Als sie die bewaffneten Nazis vorfanden, welche mit Sprüchen wie „Frei-Sozial und National“ oder „All cops are Bastards“ durch die Straßen zogen, wurde ein wenig „geplaudert“. Zwei weitere Polizeiautos, welche dazukamen, erweckten weiterhin auch nicht den Anschein die Neonazis vom Platze zu verweisen, geschweige denn diese festzunehmen.

Die Nazis demolierten Straßenschilder und Ampeln. Verletzt wurde glücklicherweise Niemand.
Diese Aktion beweist den weiterhin aufzufindenden Naziterror in der Region des Altkreises Mittweida. Dabei verweisen wir zu diesem Anlass auf die Antifademonstration am 8. Mai 2010.

Keine Homezone für Nazis!

Aufruf zur Antifademo am 8.Mai in Rochlitz


Am 8. Mai 2010 jährt sich zum 65.Mal das Ende des zweiten Weltkrieges. 1945 kapitulierte die faschistische deutsche Wehrmacht bedingungslos. Damit wurde eines der brutalsten Regimes der Menschheitsgeschichte vernichtend geschlagen.Diesen Sieg verdanken wir den Kämpferinnen und Kämpfern der Armeen der Alliierten, insbesondere der Roten Armee der Sowjetunion, den antifaschistischen Widerstandskämpferinnen und -kämpfern in den Zuchthäusern und Konzentrationslagern, die noch unter schwierigsten Bedingungen Rüstungsproduktion sabotierten. Nicht vergessen sind die ungeheuren Opfer, die für den Sieg gebracht werden mussten. Die über 60 Millionen Tote in vielen Ländern der Welt.Deutsche Unternehmen wie Thyssen, Krupp, Siemens, IG-Farben, Deutsche Bank und viele andere, billigten und unterstützten diesen Raubzug und haben von der Ausplünderung der überfallenen Länder, von der Sklavenarbeit, an Aufrüstung, Krieg und Massenmord profitiert. (mehr…)

Leipzig: Nationales Zentrum Geentert

Die nationale Trutzburg in der Odermannstrasse in Leipzig wurde geentert. Die stolze Bundesfahne die vom Dach aus versuchte die Lufthoheit über Lindenau zu erflattern durfte dabei endlich ihren Dienst einstellen.

Text?

Doch nun mal kurz ernst. Im November 2008 eröffnete in der Odermannstrasse 8 in Leipzig Lindenau ein Phantom. Offiziell als Abgeordnetenbüro des Landtagsabgeordneten W. Petzold (NPD) bezeichnet, war lange Zeit nicht klar, was sich auf dem Grundstück und in den Gebäuden hinter dem 2,5 meter hohen Wellblechzaun verbarg. Die 24-7-Bewachung des Grundstücks, die in den ersten Monaten Hooligans von Blue Caps übernommen hatten wurde in den Wintermonaten aufgegeben. Auch die Übergriffe auf nicht-Rechte aus dem Nazizentrum wurden seltener.

Gleichzeitig ist inzwischen klar, dass der ‚nationale Stützpunkt‘ für die regionale rechte Szene zu einer zentralen Infrastruktur geworden ist. So diente das Nazizentrum beispielsweise häufig als Veranstaltungsort für Nazivorträge und Konzerte, als Pennplatz für die grandios gescheiterte Demonstration ‚Recht auf Zukunft‘ [sic!], als Ort zur Koordinierung des Sicherheitskonzepts für den Naziaufmarsch zum 13. Februar diesen Jahres und anderes. Andererseits sind seit der Eröffnung zwischen ein und zwei Jugendcliquen aus dem Kiez ‚hinter dem Zaun verschwunden‘ und für die lokalen SozialarbeiterInnen nicht mehr zu erreichen. Das zeigt, dass die Nazis dort durchaus in der Lage sind mit ihren Angeboten Jugendliche zu ködern.

Das Nazizentrum in der Odermannstrasse ist also entgegen dem äußeren Anschein recht aktiv. Schon seit Monaten hatte es auf dem Dach die Reichsflagge gehisst. Kürzlich wurde sie durch die bundesrepublikanische deutsche Fahne inklusive Vogel ersetzt, vielleicht zu Marketingzwecken? Wie sich das mit ‚BeeRDigen‘ verträgt wird wohl ein Geheimnis der ‚echten und einzigen Opposition‘ bleiben. Die Flagge wurde jedenfalls fachgerecht entsorgt. Damit kann sich möglicherweise das Sicherheitsempfinden der Nazis in ihrer Trutzburg verringert haben. Jedenfalls können die Lindenauer Bürgerinnen und Bürger ohne das aufdringliche Geflatter wieder freier atmen und einer frohen Zukunft entgegensehen.

Nazizentren zu pinken Kratern.

http://de.indymedia.org/2010/04/278630.shtml



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