Brandis. Doch nicht so unschuldig.

Gefunden auf Indymedia:

Einige Informationen über das „jungfräulich unschuldige“ Brandis. Denn ganz so unschuldig und ohne Nazis ist das Dorf doch nicht wie uns der Sprecher des FSV Brandis weiß machen will und das weiß er auch. Damit es auch andere wissen, zeigen wir das mal hier an ein paar Beispielen.

Am 13. Februar 2010 fand (oder besser: stand) der „Trauermarsch“ in Dresden statt. Das dort auch die guten Deutschen aus Brandis waren, ist nur logisch. Und siehe da:

Bleibt die Frage: wie sind die da hingekommen?

Natürlich mit dem ortsansässigen Brandiser Busunternehmen. Dieses Busunternehmen ist zeitgleich eine Fahrschule namens „Fahrschule Taubert“. Zuerst gucken wir uns mal das Photo vom Bus auf der Internetseite von Fahrschule Taubert an.

Text?

Und nun ein Photo vom Bus in Dresden mit unseren Kameraden drin:

So weit so wenig überraschend.
Jetzt wird es jedoch interessant. Das Photo vom Bus ist ein „Fahndungsfoto“ um den Mann zu identifizieren der sich vorne im Bus mit dem Fahrer unterhält. Hier nochmal genau drauf geschaut:

http://aargb.blogsport.de/images/277178.jpg

Dieser Mann wird nämlich gesucht, weil er einem Antifaschisten der sich an den Blockaden in Dresden beteiligte, brutal zusammen geschlagen hat (mehrfacher Jochbeinbruch und 2 Zähne kaputt). Der Mann wurde mittlerweile identifiziert.
Nun bleibt es weiter spannend.
Eine Brandiser Fahrschule transportiert Nazis. Nazis die nicht davor zurückschrecken andersdenkende Menschen zu verprügeln. Und weil Brandis eben ein kleines Kaff ist, ist besagte Fahrschule eben auch Sponsor vom FSV Brandis:

In Dörfern der Größe von Brandis kennt jede_r jede_n. Mensch kann also getrost davon ausgehen, dass in Brandis bekannt ist, das der Herr Taubert aus Brandis, Nazis nach Dresden gefahren hat (bzw. wenigstens seinen Bus dafür vermietet).
An dieser Stelle sei ebenfalls nochmal auf den Naziordner Andre H. verwiesen, der beim Angriff auf den Roten Stern seinen Kameraden die Tür öffnete und fleißig mitmischte. Desweiteren haben wir da immer noch den Betreuer der A-Jugend des FSV Brandis, Pierre W., der 2009 für die NPD zur Kommunalwahl antrat.

Es bleibt dabei, der FSV Brandis ist weder „jungfräulich unschuldig“ noch Brandis frei von Nazis. Daher ist es immer noch zu begrüßen, dass es am 7.4. in Brandis die antifaschistische Demonstration geben wird, die diese Nazistrukturen offen legt und den Verantwortlichen im Verein deutlich macht, dass ihre Aussagen nichts weiter sind als blanke Lügen und der FSV Brandis alles andere ist, nur kein „Opfer“ von Nazis.
Es ist ein Dorfverein wie es sie viele gibt, die sich nicht dafür interessieren ob Nazis bei ihnen mitspielen oder am Rand stehen, Menschen beleidigen und wie im Oktober verprügeln und dabei mit Menschenleben spielen.
Es ist Alltag in Deutschland.


1 Antwort auf “Brandis. Doch nicht so unschuldig.”


  1. Gravatar Icon 1 URS 06. April 2010 um 16:18 Uhr
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