Naziaktivitäten in Rochlitz halten an

Bereits am vergangenen Wochenende zeigten die Nazis der sächsischen Provinz einmal wieder, wie gefährlich und skrupellos sie sind. Ob es die Kundgebung der NPD in Geithain, das Inselfest in Rochlitz, oder ein Haus in Limbach, in dem ein Infoladen entstehen soll, war – überall sammelten sich große Gruppen von Nazis und trieben ihr Unwesen. Bei den Verantwortlichen der Kommunalpolitik und der Polizei spricht mensch gern vom Hochschaukeln zwischen Rechts und Links. Mit solchen Aussagen wird sich das Problem gern vom Hals geschafft. Doch wo das Problem wirklich liegt, zeigt der neuste Vorfall aus Rochlitz. In der Nacht vom Montag zum Dienstag griffen Nazis ein Wohnhaus in der Burgstraße in Rochlitz an. Dabei wurden 12 Pflastersteine durch die Scheiben im Erdgeschoss geschossen. Da sich in den Räumen Leute befanden, kann mensch nur von einem Glücksfall sprechen, dass es bei einem Sachschaden blieb und niemand verletzt wurde. Nach Angaben von Zeugen, sollen nach der Tat mehrere Personen in Richtung Gärtnerstraße davongerannt und mit zwei Pkw weggefahren sein. Dem Angriff voraus ging ein Aufruf in der Internetcommunity „Schueler.CC“, in welchem von Nazis dazu aufgefordert wurde, das Haus in der Burgstraße anzugreifen. Das an diesem Abend nur zwei Polizeistreifen für den ganzen Revierbereich Rochlitz/Burgstädt im Einsatz waren und die Einsatzkräfte bis zum Eintreffen am Tatort ca. 45 Minuten brauchten, zeigt einmal mehr, wie die Gefahr von rechts von öffentlichen Stellen unterschätzt wird. Wir fordern die verantwortlichen Stellen erneut dazu auf, die Bedrohung durch gewaltbereite Neonazis endlich wahrzunehmen und daraus auch Konsequenzen zu ziehen.

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