Zu den Vorfällen vom 20.03.2012

Laut einer Polizeimeldung gab es einen Übergriff von „fünf vermeintlich Linke[n] […] auf vier vermeintlich Rechte“

Betroffene schilderten die Vorfälle wie folgt:

Gegen 18 Uhr traf eine SMS mit dem Inhalt „kommste mal stadtpark? Faschos wollen uns killen“ ein, woraufhin sich drei Personen auf den Weg in den Stadtpark machten. Dort trafen sie sechs bekannte Rechte an, die teils in Kampfmontur da standen und sich schwarze Handschuhe, wahrscheinlich mit Quarzsand gefüllt, anzogen, als sie die drei erblickten. Die Gerufenen wollten dennoch wissen, warum Drohungen gegen minderjährigen Jugendlichen ausgesprochen wurden, worauf die Rechten anfingen zu pöbeln. Die Situation eskalierte, als ein Rechter einen metallenen Gegenstand aus der Hosentasche zog. Aus Angst stieß der Gegenüber die Person von sich, worauf es eine kurze Rangelei zwischen beiden Seiten gab. Kurz darauf begaben sich zwei Personen auf den Weg nach Hause, die andere Person wartete noch auf einen Bekannten. Kurze Zeit später traf die Polizei ein und nahm die Personalien auf. In dieser Zeit kam der bekannte rechte Schläger Michael W. hinzu und sprach im Beisein der Beamten der „übriggebliebenen“ Person die Morddrohung „dir jag ich eine Kugel durch den Kopf“ aus. Auf Nachfrage ob die Beamten diese vernommen hätte, wurde entgegnet, dass sie vernommen wurde und M. W. bekannt sei. M. W. machte sich unbehelligt weiter auf die Suche nach vermeintlich Linken. Auf diese traf er auch. Er stellte die zwei, die sich auf dem Weg nach Hause befanden und fing sofort an zu drohen. Bei diesem Einschüchterungsversuch zog M. W. ein Messer und machte Anstalten, auf einen Jugendlichen loszugehen. Es wurden weitere Drohungen ausgesprochen, Limbach-Oberfrohna sei eine nationalbefreite Zone und gewisse Personen würden in nächster Zeit abgestochen. Nach diesen Drohungen verzogen sich die Rechten.

Quelle: http://mthielicke.blogsport.de/2012/03/21/zu-den-vorfaellen-vom-20-03-2012/


2 Antworten auf “Zu den Vorfällen vom 20.03.2012”


  1. Gravatar Icon 1 franziska 23. März 2012 um 18:50 Uhr

    mann kann die tatsachen natürlich auch wieder so drehen das die „rechten“ als die bösen da stehen…
    das bei dem überfall der linken kleinkinder anwesend waren hatte sie nicht abgehalten auf die rechten los zu gehen…
    erstmal recherchieren und dann schreiben :P

  2. Gravatar Icon 2 aargb 26. April 2012 um 6:13 Uhr

    und wieso standen die Neonazis denn schon in Kampfmontur da, wenn Kinder anwesend sind? Wieso versuchen sie dann nicht deeskalierend zu reagieren, anstatt zu provozieren? Erst denken, dann schreiben.

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