NPD-Jugendorganisation JN verteilt Propagandamaterial in Rochlitz und Penig

Am 13. März 2013 gegen 13:20 Uhr verteilten Neonazis Propagandamaterial vor dem Johann-Mathesius-Gymnasium in Rochlitz. Manuel Tripp, der für die NPD im Geithainer Stadtrat sitzt, und vier seiner „Kameraden und Kameradinnen“ von der „JN Geithain“ versuchten Flyer und Hefte der „Jungen Nationaldemokraten“ unter die Schülerinnen und Schüler zu bringen. Als die Polizei das Gymnasium erreichte, waren die Neonazis bereits weg. Doch kurz darauf setzten die Beamten einen VW Transporter mit Pirnaer Kennzeichen in der Burgstraße fest und kontrollierten diesen. Das Fahrzeug wird Thomas Sattelberg zugeordnet, Gründer der 2001 verbotenen Kameradschaft „Skinheads Sächsische Schweiz“ und mittlerweile als Sachbearbeiter bei der sächsischen NPD-Landtagsfraktion angestellt. Im Fahrzeug fand man „Infomaterial“, wie es auch vor dem Gymnasium verteilt wurde. Gegen 15:00 Uhr setzten die Neonazis ihre Verteilung im 20 Kilometer entfernten Penig fort.

Diese Aktionen stehen vermutlich im Zusammenhang mit einer Aktionswoche, in deren Rahmen die sächsischen „Jungen Nationaldemokraten“ derzeit insbesondere in der Umgebung von Schulen ihre Propaganda verteilen möchten. Zum ungünstigsten Zeitpunkt – am 7. März – wurde allerdings die neueste Version ihrer „Schulhof-CD“ indiziert. Und auch in Rochlitz hatten sie wenig Erfolg: Der Großteil ihres Materials landete im Müll.

Während mittelsächsische Neonazis am morgigen 14. März vermutlich in Burgstädt oder Limbach-Oberfrohna aufschlagen werden, ist in Grimma (Landkreis Leipzig) eine JN-Kundgebung angemeldet. Zwischen 12 und 15 Uhr möchte sich der braune Nachwuchs auf dem Nikolaiplatz versammeln.


1 Antwort auf “NPD-Jugendorganisation JN verteilt Propagandamaterial in Rochlitz und Penig”


  1. Gravatar Icon 1 Anti-NPD 16. Mai 2013 um 12:31 Uhr

    Ich finde, dass was die NPD mit der Jugend abzieht ist eine Sauerei! Alleine dass ist natürlich noch nicht genug, wenn man sich durch ihre Webseite durcharbeitet:
    Zitat: „Selbstverständlich darf man auch Juden kritisieren. Der von jüdischer Seite seit 60 Jahren betriebene Schuldkult und die ewige jüdische Opfertümelei muß sich kein Deutscher gefallen lassen. Es muß endlich Schluß sein mit der psychologischen Kriegsführung jüdischer Machtgruppen gegen unser Volk.“
    Quelle: http://www.npd.de/html/1939/artikel/detail/2098/
    Man kann jeden einzelnen Punkt mit der NSDAP in Verbindung bringen!!!

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