Archiv der Kategorie 'Antifa-Recherche-R.G.B.'

Demonstration in Rochlitz – 26.März 2011

Text?

Am gestrigen Samstag, den 26.03.2011, fanden sich circa 100 Menschen ein, um ihren Unmut gegen die geplante NPD-Veranstaltung kund zu tun. Dabei sollte der ehemalige Krankenpfleger von Rudolf Hess, Abdallah Melaouhi, einen Vortrag halten.

Die Demonstration startete gegen 19:00 Uhr an dem Parkplatz an der Bleiche.

Bei der Schlusskundgebung vor dem Gasthaus „Cosmos“, kam es zu einem Vorfall mit der Polizei. Dabei wurde ein Demonstrant ,bei einem Gespräch mit der Polizei, mit sinngemäß: „Ich kann dich auch mal von Hinten nehmen“ beleidigt. Es wurde daraufhin die Dienstnummer des Beamten verlangt, und es sollte eine Anzeige gegen diesen durchgeführt werden. Der Polizist wurde handgreiflich und zog den Demonstranten an ein Polizeiauto. Dort leugnete er die Aussage und gab eine Gegenanzeige auf. Es gibt allerdings 2 Stadträte, welche die Beleidigung bezeugen können. Dies ist ein weiteres Beispiel von Polizeischikane, welche auch in Kleinstädten existiert.

Bei dem Redebeitrag wurde der Zusammenhang mit dem Gasthaus „Cosmos“ und der NPD erläutert. Des Weiteren gab es zahlreiche Informationen über den aktuellen Parteichef der NPD- Ortsverbandes Rochlitz, Pierre Nickel.

Gegen 20:00 Uhr wurde die Versammlung beendet.

Wir bedanken uns für euer zahlreiches Kommen. Ohne euch wäre die erfolgreiche Demonstration nicht möglich gewesen.

Alerta Antifascista!

Antifaschistische Aktion Rochlitz Geringswalde Burgstädt – März 2011

(weitere Bilder folgen)

Chemnitz: Hilf mit!

Am vergangenen Samstag fand in Chemnitz ein Naziaufmarsch statt. Dabei wurde dieser mit Willkür und teilweise gröbster Polizeigewalt durchgesetzt. In der Presse wurde alles als „friedlich“ dokumentiert und beschrieben. Das dies nicht stimmt und eine schlichte Lüge für den „Demokratie-Simulator“ ist, soll nun durch Beweise berichtigt werden.

Ward ihr in Chemnitz? Seit ihr ZeugIn oder gar Betroffene(r) eines Gewaltaktes der Polizei?

Meldet euch bitte dringend bei den Antifas in Chemnitz!!!

>>>>>http://aak.blogsport.de/< <<<<
>http://aak.blogsport.de/2011/03/08/zeug_innen-gesucht-getreidemarkt-gg-1600/
>http://aak.blogsport.de/2011/03/08/zeug_innen-gesucht-kreuzung-reitbahn-bahnghofsstr-vor-1600/
Hier ein Vorgeschmack der Wahrheit ;)

Unsere Solidarität gegen eure Repression!

Ist das Demoktratie? Polizei und Staat, am Bsp. Dresden

Am gestrigen Samstag, den 19. Februar wurde zum 2. mal der größte Naziaufmarsch Europas verhindert. Selbst die überlegteste Teilungs-Strategie von Polizei und Gericht konnten die Blockaden nicht verhindern.
Wie sich die Polizei bei diesem Einsatz führte lässt kaum eine Lücke von Akzeptanz und Toleranz offen. Polizist_Innen setzten alle möglichen Optionen gegen Linke Demonstranten und Antifaschist_Innen in Erwägung und setzten sie konsequent durch. Erkennbar wird dies durch folgendes Video:

http://leftvision.de/index.php?option=com_content&view=article&id=74:bericht-dresden-die-proteste-a-blockaden-gegen-den-naziaufmarsch-am190211&catid=2:protest-und-bewegung&Itemid=6

Es wird der Einsatz von Pfefferspray und Tränengas gezeigt. Das dies keine Neuigkeit ist, ist vielen Menschen und Demonstrationsteilnehmer_Innen bewusst. Doch in welchen Rahmen diese Gegenstände eingesetzt werden, sollte durchdacht werden.
Des Weiteren sollte die Frage in den Raum gestellt werden, Wen oder Was schützt die Polizei? Wie gestern erkennbar war, schütze die Polizei die Faschist_Innen. In einer Demokratie sollte entscheidend sein, welche Mehrheit diesen Aufmarsch der Rechten will, bzw. nicht will! Eine zerschmetternde Mehrheit der Menschen, vor allem „normalen“ Bürger_Innen, fanden sich zu den Blockaden ein.
Wobei gegen linken Widerstand knallhart durchgegriffen wurde, schauen Polizeibeamte aus sicherer Entfernung zu, wie eine große Gruppe Neonazis das Alternative Kulturprojekt „Die Praxis“ im Stadtteil Löbtau schwer beschädigen.
Video:

Das System ist Beschiss! Linke Gegendemonstrant_Innen werden mit den verschiedensten und radikalsten Mitteln vertrieben und eingeschüchtert, wobei Neonazis linke Projekte angreifen und zerstören. Neuste Mittel der Polizei sind Gasgranaten, sowie hochgefährliche Pepperball-Pistolen.
Dazu ein Bericht von Sanitätsdiensten aus dem Letzten Jahr. Schon im letzten Jahr sollen angeblich diese Waffen vom SEK angewendet worden sein.

Das sächsische Innenministerium hat die Waffen gestreckt. Für den 13.02.2010 wurden für das SEK spezielle Waffen angeschafft. Es handelt sich hierbei um Pepperball-Pistolen.
Der Einschätzung der Sanitätsdienste nach ist dies eine gefährliche, wenn nicht gar tödliche Waffe.
Die Pepperball-Pistolen verschießen kleine Bällchen, die mit dem Hauptwirkstoff Capsaicin II beladen sind. Beim Aufprall am Subjekt zerbersten die Kugeln und decken den Getroffenen mit einer Öl-Pfeffer-Lösung ein. Der Stoff, der verwendet wird hat eine Gefahrenstoffkennzeichnung „GIFTIG“. Sollten Personen davon getroffen werden, kann es zu starken Reizungen der Haut und der Schleimhäute kommen. Setzt sich ein Mensch längerer Zeit diesem Wirkstoff aus, kann dies zum Tode führen, je nachdem wieviel Körperfläche bedeckt wurde. Der künstlich hergestellte Wirkstoff Capsaicin II hat in Verbindung mit bestimmten Psychopharmaka und einigen Drogen, wie Kokain, eine verstärkte Wirkung. Dies kann von Herzrasen bis zum Kreislaufstillstand führen. Laut Presseberichten aus Deutschland und den USA gab es bereits mehrere Tote durch den Einsatz des Wirkstoffes Capsaicin II. Die Sanitätsdienste raten dem Innenministerium stark ab, diese Waffen einzusetzen.
Schutzmaßnahmen sind Kleidungswechsel, Kühlen der betroffenen Stellen mit Wasser oder Eis. Schleimhäute sollten mit Wasser abgespült werden. Linderung bringen Speiseöle und direktes abwischen mit Tüchern. Der Wirkstöff Capsaicin II ist nicht in Wasser löslich.

Spielt der Staat Krieg? Spielt die Polizei Krieg?
Die Polizei soll Sicherheit schaffen. Doch schafft Unruhe und Angst durch Repression. Keiner traut sich mehr auf Straße, ohne Angst zu haben einen Gummiknüppel im Genick zu haben. Die Unantastbarkeit der Beamt_Innen beflügelt sie zu „Übermenschen“, im eigenen Sinn. Sie behandeln andere Menschen wie Dreck. Die Polizei setzt Kriegsmaschinerie wie Räumpanzer gegen die eigene Bevölkerung ein. Brauch in Diktaturen!

Video:

Ist die BRD eine Diktatur?
Im klassischen Sinne eher nicht. Doch erkennbar sind traditionelle Methoden aus der DDR und Weimarer Republik. Was die Regierung nicht will, wird mit gröbster Gewalt zum Stürzen gebracht. Doch am 19. Februar 2011 haben Menschen die Unantastbarkeit des Gesetzes und der Macht in das Wanken gebracht. Nach Berichten wird von 21.000 Menschen gesprochen, welche sich an den Blockaden beteiligten. Das heißt, die Masse kann etwas bewegen. Auch wenn dies durch gröbste Repression von Polizei und Staat unterbunden werden soll.

Freiheitsberaubung durch die Polizei?
In der Neustadt wurden sämtliche Übergänge in die Altstadt verwehrt. „Normalen“ Menschen, welche bspw. einen Geburtstag besuchen wollten, wurden abgewiesen. Sie sollen es Abends erneut versuchen. Dieses Sicherheitskonzept, mit welchen das komplette Innenstadtleben lahm gelegt wurde, ging trotz brutalsten Repressionen der Polizei nicht auf. Sperren an Brücken wurden nach Durchbrüchen von Demonstranten in die Altstadt, durch Personenangel bei mehr als 3000 Beamten[!], gelockert.

Die Polizei das Unschuldslamm?
Die taz berichtet:

Bis zum Nachmittag nahm die Polizei in der Landeshauptstadt zwei Dutzend Menschen in Gewahrsam, wegen Körperverletzung, Widerstandes gegen Polizeibeamte oder Vermummung, sagte ein Sprecher. Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) kritisierte die Gewalt gegen die Beamten. „Der Aufruf zu friedlichen Blockaden und zivilem Ungehorsam war ein Spiel mit dem Feuer“, sagte der Bundesvorsitzende Bernhard Witthaut. Auch Polizeipräsident Merbitz verurteilte die „pure Gewalt“ gegen Beamte. „Dafür habe ich kein Verständnis“ (dpa)

Verständnis für den Einsatz und die Brutalität von mehreren Tausend Beamt_Innen und SEK’s findet sich unter den Beteiligten an den Protesten und Blockaden sicherlich auch nicht. Die oben beschriebene „pure Gewalt“ gegen Demonstrant_Innen ist rückwirkend auch für die Beamten gefährlich, welche mit Panzern, Helmen, Schildern und teilweise verbotenen Ausrüstungen (Quarzhandschuhe) ausgerüstet sind.

Kriegsgerät gegen die eigene Bevölkerung

Die Polizei schützt wie oben geschrieben nicht seine Einwohner_Innen, sondern das System und das Kapital, sowie die Erhaltung der Macht. Was gefährliche Gerätschaft mit sich bringt zeigte schon abermals die Vergangenheit. Am aktuellen Beispiel Stuttgart 21. Ein Kapital-Prunkbau, alleinig im Interesse des Kapitals. Die Mehrheit der Bürger_Innen sind dagegen. Wie dies nach Protesten endete weiß man:

http://ais.badische-zeitung.de/piece/02/29/aa/e1/36285153.jpg

Wasserwerfer gehören zu dem „beliebtesten Spielzeig“ der Polizei. Gefahren sind klar erkennbar. Ein sehr harter Wasserstrahl wird in die Menge gespritzt.
Dieser Fall: Auch in Dresden:

Polizeigewalt ist keine Seltenheit. Sondern Realität.

Gestern Abend stürmte, nach Presseberichten zufolge, ein Sonderkomando der Polizei die Zentrale von dem Bündnis „Dresden nazifrei“. Es sind 4 Personen festgenommen wurden. Dies sind weitere Repressionen um solchen Widerstand im nächsten Jahr zu unterlassen.


Polizeigewalt stoppen! – Menschen über Kapital! – Kennzeichnungspflicht für Polizeibeamte!
Praktische Demokratie und Selbstbestimmung statt koruppte („diktatorische“) Demokratie!



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