Kundgebung:
Samstag 04.02.2012
13.00 Uhr
Burgstädt Bahnhof
Infostände, Essen, Musik
Kommt vorbei und zeigt euch solidarisch!
Informationsportal der [autonomen] Antifa Rochlitz-Geringswalde-Burgstädt. [AARGB]
Kundgebung:
Samstag 04.02.2012
13.00 Uhr
Burgstädt Bahnhof
Infostände, Essen, Musik
Kommt vorbei und zeigt euch solidarisch!
Mächtig gebrodelt hat die Gerüchteküche in den letzten zwei Wochen. Vieles deutet daraufhin, dass die bundesweite Großdemonstration der Nazis eine Woche nach dem 13. Februar Geschichte ist. Damit das auch tatsächlich tatsächlich Wirklichkeit wird heisst es jetzt: Dran bleiben!
Nicht locker lassen!
Wir sind 2009 mit dem Anspruch angetreten den letzten bundesweiten Großaufmarsch der Nazis auf den „Müllhaufen der Geschichte“ zu befördern. 2010 haben die Nazis eine Niederlage erlitten, 2011 haben wir ihnen ein Desaster bereitet, machen wir 2012 den Sack zu!
Wir mobilisieren deswegen weiterhin für den 18. Februar nach Dresden. Wir tun dies um den Nazis weiterhin den Raum zu nehmen. Auch wenn vieles darauf hindeutet, dass sowohl JLO als auch NPD und die freien Kräfte, die den regionalen Naziaufmarsch am 13. Februar vorbereiten keinen Naziaufmarsch am 18. Februar durchführen werden, ist nicht auszuschließen das sich doch noch ein/e TrittbrettfahrerIn findet, der am 18. Februar einen Aufmarsch versucht oder das Nazis – einem Trend der letzten Monate folgend – unangemeldete Aktionen in Dresden versuchen. Auch 800 Nazis die versuchen durch Dresden zu marschieren werden wir blockieren. Bilanz gezogen wird nicht jetzt, sondern am Abend des 18. Februar! Zusätzlich rufen wir dazu auf, sich verstärkt an den Aktionen gegen den Fackelmarsch der Nazis am 13.2. zu beteiligen und auch dieses gruselige Treiben für die Nazis zunehmend unattraktiv zu machen.
Antifa – Mehr als nur gegen Nazis!
Am 18. Februar müssen wir auch deshalb eine starke Präsenz in Dresden zeigen, damit die Stadt Dresden nicht in der Öffentlichkeit behaupten kann den Naziaufmarsch mit „Händchen-halten“ in der Menschenkette oder womöglich der diesjährigen „Kundgebung in Hör- und Sichtweite“ verhindert zu haben, so wie sie es bereits 2010 versucht hat. Machen wir deutlich wer gegen alle Widerstände den Naziaufmarsch blockiert hat!
Eine radikale Linke deren Antifa-Politik aus mehr als „Gegen Nazis“ besteht, muss in einer solchen Situation nachsetzen. Falls die Nazis am 18. Februar nicht in Dresden aufmarschieren, findet an diesem Tag eine große antifaschistische Demonstration statt. Hausdurchsuchungen sowohl am 19. Februar selber gegen das Bündnis „Dresden Nazifrei“ als auch später gegen AntifaschistInnen, die Einrichtung einer Sonderkommission, Ermittlungen nach §129, Verfahren gegen Blockierer, Funkzellenüberwachung, IMSI-Catcher, Immunitätsaufhebungen – der sächsische Staat versuchte und versucht sich am großen Rundumschlag gegen die politische Linke. Gleichzeitig können in Sachsen, dem Land mit einer der infrastrukturell und politisch stärksten Naziszenen Deutschlands, jahrelang unbehelligt die RechtsterroristInnen der NSU untertauchen. Gleichzeitig bezeichnen sächsische Richter Nazis als „schützenswerte Minderheit“ während der sächsische Innenminister zu wissen glaubt, das Antifaschismus „keine Lösung“ sei. Die Repression der letzten Monate geht über Sachsen hinaus und trifft viele, die letztes Jahr in Dresden waren. Sie geht uns alle an. Gehen wir eine autoritäre Staatlichkeit dort an, wo sie eine Vorreiterrolle einnimmt: in Sachsen. Die Antwort auf die Repression der letzten Monate muss eine bundesweite Antifa-Demo am 18. Februar in Dresden sein. Verteidigen wir gemeinsam unser Projekt der letzten Jahre und linke Politik im Allgemeinen. Verhindern wir gemeinsam, dass „sächsische Verhältnisse“ Schule machen!
Wie jedes Jahr gilt:
Im Februar Dresden unsicher machen!
Am 13. Februar auf die Straße gegen Opfermythen und den Naziaufmarsch!
Am 18. Februar auf die Straße gegen Nazis, Opfermythen und sächsische Verhältnisse!
Quelle: http://www.no-pasaran.eu/
Außerdem nicht zu vergessen:
Seit Anfang Januar 2012 stellt sich das neugegründete „Netzwerk 360 Grad“ mit einer eigenen Internetseite (www.netzwerk-360-grad.org) der breiten Öffentlichkeit vor. Entstanden ist diese Vernetzungsplattform aus den Überlegungen verschiedener politisch Engagierter, die sich in Sachsen abseits der Großstädte gegen Diskriminierung einsetzen. Dazu äußert sich Pressesprecher Daniel Drescher, welcher selbst für ein demokratisches Klima in Limbach-Oberfrohna aktiv ist, wie folgt: „Unser Ziel ist es, Gleichgesinnte zusammenzubringen und sowohl kulturelle als auch politische Arbeit voranzutreiben. Leider ist es in Sachsen so, dass viele Gegenden von Neonazis dominiert werden. Dem wollen wir hiermit entgegenwirken.“
Auf der Internetseite stellen sich verschiedene Initiativen und Vereine vor, die bis jetzt aktiv zusammenarbeiten. „Gern können sich hier auch noch andere einbringen. Wir sind ein offener Zusammenschluss und prinzipiell interessiert an einer Zusammenarbeit mit verschiedensten Menschen und Organisationen“, so Kati Voigt aus Döbeln, ebenfalls Pressesprecherin vom „Netzwerk 360 Grad“.
Im nächsten Jahr plant das Netzwerk jeden Monat eine Veranstaltung in einem anderen Ort. Los geht es am 28.01.2012 in Grimma. Diese Veranstaltung wird zusammen vom Netzwerk 360 Grad und Netzwerk Naunhof organisiert. Der Abend wird mit einer Informationsveranstaltung zu den Naziaufmärschen in Dresden im Februar 2012 beginnen. Anschließend werden drei Bands spielen. Es wird diverse Infostände, eine Ausstellung und auch eine Soli-Cocktailbar geben. Wer sich weiter informieren möchte, schaut am besten auf www.netzwerk-naunhof.org.
Beteiligte Initiativen und Gruppen:
Bon Courage e.V. Borna
Treibhaus e.V. Döbeln
ARID – Anti-rassistische-Initiative-Döbeln
Freiraum e.V. Burgstädt
solid e.V. Mittelsachsen
Initiative für ein weltoffenes Geithain
Chronik LE
Soziale und Politische Bildungsvereinigung Limbach-Oberfrohna e.V.
IgI – Initiative gegen Isolation Landkreis Leipzig
Förderverein für Jugendkultur und Zwischenmenschlichkeit e.V. Grimma
Antifa RGB
AuA – Anna & Arthur im Hinterland
Netzwerk Naunhof

Bei Veranstaltungen zum Gedenken an den Tod von Oury Jalloh vor sieben Jahren, kam es am Samstag in Dessau zu Ausschreitungen zwischen Polizei und Demonstranten. (FOTO: THOMAS STEINBERG)
Dessau/MZ/tst. Mouctar Bah, maßgeblicher Mitstreiter einer Initiative, die auf Aufklärung des Todes von Oury Jalloh drängt, ist am Samstag zum Abschluss einer Demonstration zur Erinnerung an Oury Jalloh in Dessau schwer verletzt und ins Krankenhaus eingeliefert worden. Sechs Jahre lang hatte die Polizei den Demonstrationsslogan „Oury Jalloh – das war Mord toleriert“, vor zwei Tagen aber wurde Bah von der Polizei mitgeteilt, man werde diese Aussage nicht mehr dulden. Auf der Demo war sie dann doch zu hören und auf Transparenten zu lesen.
Nach Informationen aus Teilnehmerkreisen hatten die in Kampfmontur auftretenden Polizisten im Bahnhof versucht, dieser Transparente und ihrer Träger habhaft zu werden, woraufhin die bislang friedlich verlaufende Demonstration eskalierte. Neben Bah wurde mindestens ein weiterer Schwarzafrikaner schwer verletzt, mehrere Personen sollen angeblich festgenommen worden sein.
Oury Jalloh aus Sierra Leone war am 7. Januar vor sieben Jahren im Dessauer Polizeigewahrsam verbrannt. Das Verfahren vorm Dessauer Landgericht endete mit einem vom Bundesgerichtshof später kassierten Freispruch. Derzeit wird der Fall vor dem Magdeburger Landgericht erneut verhandelt.


Quelle: http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagename=ksta%2Fpage&atype=ksArtikel&aid=1325924634639
Am 14. Januar 2012 wollen sich wieder hunderte Nazis in Magdeburg versammeln, um ihre Legende der „alliierten Kriegsverbrechen gegen unschuldige deutsche Opfer“ zu verbreiten. Grund ist der 67. Jahrestag der Bombardierung Magdeburgs am 16. Januar 1945 durch die Alliierten. Der alljährlich als Trauermarsch inszenierte Nazi-Event in Magdeburg hat sich zu einem der bedeutendsten deutschen Naziaufmärsche entwickelt. Allein im letzten Jahr nahmen etwa 1.100 Nazis daran teil. Dabei wurden die üblichen Parolen vom „alliierten Bombenterror“ und weitere Verhetzungen aus dem Repertoire der Geschichtsverdrehung propagiert. Im Gegenzug hat der antifaschistische Widerstand gegen die Aufmärsche seit seinem Bestehen mit Schikanen und Kriminalisierung zu kämpfen. Um diesen Zuständen ein Ende zu bereiten, kann es für uns nur heißen, den Naziaufmarsch komplett zu verhindern, die Ursachen des Geschichtsrevisionismus zu erkennen und ihn entschieden zu bekämpfen.
Zusammen handeln – Geschichtsrevisionismus bekämpfen!
Den Naziaufmarsch offensiv und entschlossen entgegentreten!
Gefunden auf: http://entschlossenhandeln.blogsport.de/
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