Archiv der Kategorie 'Regional'

Richtigstellung des Artikels: Neonazikonzert in Cossen

Am 21.10.2013 veröffentlichten wir einen Artikel mit dem Titel „Neonazikonzert in Cossen“. Das Konzert, auf dem unter anderem Michael Regener spielte fand nicht in Cossen, sondern im nahegelegenen Göritzhain statt. Dort mieteten die Neonazis das sogenannte „Gartenheim“ an.

R.I.P. Rosemarie F.

http://www.youtube.com/watch?v=XakzIMgYObs

Es gibt keine Überschrift, die diese Unmenschlichkeit der beteiligten Personen und Instanzen beschreiben könnte.
Die schwerbehinderte und schwer kranke Rosemarie F. verstarb heute in den Räumen der Kältenothilfe. Vor zwei Tagen wurde sie trotz der Proteste vieler Menschen aus ihrer in Reinickendorf gelegenen Wohnung zwangsgeräumt. Erst letzte Woche bestätigte auf Anfrage des Gerichts, laut Bericht der Internetplattform leftvision, ein fachärztliches Attest, dass ihr eine Wohnungsräumung nicht zuzumuten sei. Ihre letzte Zufluchtsstätte fand sie in den Räumen der Kältenothilfe im Wedding in der Sprengelstraße. Der Betreiber Zoltan Dominic Grasshoff hatte sie aufgenommen. Ein Bewohner räumte für Rosemarie das Zimmer. Gestern Abend gegen 20 Uhr entdeckten Mitbewohner sie leblos auf dem Boden liegend. Reanimationsversuche herbeigerufener Rettunssanitäter blieben erfolglos.

Polizei macht Jagd auf Fahrradtour

Dresden, Polizei macht Jagd auf Fahrradtour zu von Schließung bedrohten Projekten. Mindestens ein Schwerverletzter.

Am heutigen Samstag organisierten Engagierte der neugegründeten Interessengemeinschaft Freiräume eine Kundgebung mit anschließender Fahrradtour zu von der Schließung bedrohten Projekten. Etwa 250 Interessierte schlossen sich der Einladung an. Von Anfang an agierte die unnötigerweise eingesetzte Polizei gegen diese Menschen agressiv. Dazu Anton Spatz, Pressesprecher der IG Freiräume: “Bereits unsere Kundgebung wurde von derPolizei gestört und Demonstrationsfreiheit konsequent ignoriert.”
Als die nach dem Prinzip der critical mass* im Verband fahrenden Teilnnehmer_innen der Fahrradtour über die Prager Straße fuhren, griff die Polizei sie an und verletzte mindestens eine Person schwer. “Auf der Prager Straße spielten sich regelrechte Jagdszenen ab. Ohne Vorwarnung stürmten Polizist_innen auf einzelne Fahradfahrende zu und zerrten diese vom Fahrrad. Anschließend mussten mehr als 50 Personen in einem Polizeikessel mehr als zwei Stunden bei -10 Grad ausharren, darunter Familien und ihre Kinder”, so Anton Spatz.

“Das Prinzip der Verhältnismäßigkeit scheint für die wie entfesselt agierende Dresdner Polizei scheinbar nicht zu gelten”, ergänzt Sprecherin Freya Reime. Die IG Freiräume verurteilt die ansatzlose, massive Polizeigewalt gegen friedliche und entspannte Radfahrer_innen, bei der weder ein Einsatzleiter ansprechbar noch Dienstnummern erfahrbar waren.

Darüber hinaus zeigt sich die IG Freiräume erfreut über das große Interesse. “Das bei einer solchen Kälte so viele Menschen sich über die betroffenen Projekte und Initiativen informieren wollten, zeigt die Berechtigung unseres Anliegens und bestärkt uns darin, die Dresdner_innen zu informieren und uns für den Erhalt der Projekte einzusetzen”, so Anton Spatz abschließend.

Angesichts der empörten Umstehenden auf der Prager Straße hofft die IG Freiräume, dass dieses Handeln sich nicht wiederholt und die eingesetzte Polizei künftig verhältnismäßig agiert.

Quelle: http://de.indymedia.org/2013/03/342871.shtml



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