Archiv der Kategorie 'Termine'

Antifa-Demo Rochlitz / 7.Mai / 14Uhr / Bahnhof


An die Geschichte erinnern…
Der 8. Mai steht für die militärische Zerschlagung und die bedingungslose Kapitulation Nazi-Deutschlands. Er steht für die Befreiung der Konzentrationslager, der ZwangsarbeiterInnen, für die Beendigung des 2. Weltkrieges in Europa, der insgesamt über 50 Millionen Leben gekostet hatte. Er steht für das Ende der Barbarei des Nationalsozialismus, für das Ende der Shoa.
Es ist ein Tag, an dem all denjenigen gedankt werden sollte, die diese Befreiung durchgesetzt haben und all derer gedacht, die Opfer des deutschen Vernichtungswahns wurden.
Rochlitz…
Die Stadt Rochlitz handelte schon frühzeitig als aktiver Teil des NS- Regimes. So wurde bereits 1933 Adolf Hitler Ehrenbürger der Stadt. Ebenfalls 1933 wurde die Muldenbrücke errichtet und nach dem Reichsstatthalter und Gau Leiter von Sachsen, Martin Mutschmann, benannt. Ein Jahr später konnten die Nazis im Stadtrat Fuß fassen und den Bürgermeister absetzen. 1936 wurde das „Fest der Landschaft Rochlitz- 1000 Jahre Deutsch“ gefeiert und ab 1938 siedelte sich mit der „Mechanik GmbH“ auch die Rüstungsindustrie in Rochlitz an. Ab dem 18/19. September 1944 bis zum 28. März 1945 betrieb das KZ Flossenbürg in Rochlitz ein Außenlager, das als „Außenkommando Rochlitz“ bezeichnet wurde. In diesem Außenlager mussten etwa 600, überwiegend jüdische Frauen, Zwangsarbeit für die „Mechanik GmbH“ verrichten. Nach der Auflösung des „Außenkommandos Rochlitz“ am 28.März, wurden die restlichen ZwangsarbeiterInnen in das „Außenlager Graslitz“ überstellt, wo Aufgrund der Brutalen Wachmannschaften und der Überfüllung des Lagers Grauenhafte Zustände herrschten.
Verstrickungen der „Mechanik GmbH Rochlitz” in die Menschenverachtenden Gräueltaten der Nazis gibt es noch weitere. Unter anderem war sie unmittelbar am Aufbau eines der schlimmsten Sächsischen KZ’s beteiligt. So bildete die „Mechanik GmbH“ mit anderen Rüstungsfirmen und der SS, 1944 die „Kriegsbetriebsgemeinschaft Kali- Werk Georgi“ in Wansleben. In Wansleben wurden in Riesigen unterirdischen Produktionshallen Hydraulische Pumpen für Jagdflugzeuge und Triebwerke, sowie Elemente für Fernlenkwaffen des Typ’s „V1“ und „V2“ gefertigt. Tausende KZ Häftlinge aus Buchenwald und anderen Größeren Lagern, aber auch ZwangsarbeiterInnen aus Rochlitz, wurden hier noch bis kurz vor den Zusammenbruch des NS- Regimes zu Tode geschunden und gequält. (mehr…)

Demonstration in Rochlitz – 26.März 2011

Text?

Am gestrigen Samstag, den 26.03.2011, fanden sich circa 100 Menschen ein, um ihren Unmut gegen die geplante NPD-Veranstaltung kund zu tun. Dabei sollte der ehemalige Krankenpfleger von Rudolf Hess, Abdallah Melaouhi, einen Vortrag halten.

Die Demonstration startete gegen 19:00 Uhr an dem Parkplatz an der Bleiche.

Bei der Schlusskundgebung vor dem Gasthaus „Cosmos“, kam es zu einem Vorfall mit der Polizei. Dabei wurde ein Demonstrant ,bei einem Gespräch mit der Polizei, mit sinngemäß: „Ich kann dich auch mal von Hinten nehmen“ beleidigt. Es wurde daraufhin die Dienstnummer des Beamten verlangt, und es sollte eine Anzeige gegen diesen durchgeführt werden. Der Polizist wurde handgreiflich und zog den Demonstranten an ein Polizeiauto. Dort leugnete er die Aussage und gab eine Gegenanzeige auf. Es gibt allerdings 2 Stadträte, welche die Beleidigung bezeugen können. Dies ist ein weiteres Beispiel von Polizeischikane, welche auch in Kleinstädten existiert.

Bei dem Redebeitrag wurde der Zusammenhang mit dem Gasthaus „Cosmos“ und der NPD erläutert. Des Weiteren gab es zahlreiche Informationen über den aktuellen Parteichef der NPD- Ortsverbandes Rochlitz, Pierre Nickel.

Gegen 20:00 Uhr wurde die Versammlung beendet.

Wir bedanken uns für euer zahlreiches Kommen. Ohne euch wäre die erfolgreiche Demonstration nicht möglich gewesen.

Alerta Antifascista!

Antifaschistische Aktion Rochlitz Geringswalde Burgstädt – März 2011

(weitere Bilder folgen)

Plauen – Kein Naziaufmarsch – 16.04.2011

http://img855.imageshack.us/img855/8851/taschentuch01.jpg

http://agv.blogsport.de/2011/03/23/16-04-naziaufmarsch-verhindern/

Chemnitz: Gesamte Innenstadt wird zu Polizeizone

Quelle: http://de.indymedia.org/2011/03/301674.shtml

Die gesamte Innenstadt wird am Samstag in Chemnitz zur grundrechtsfreien Zone. Im gesamten Stadtgebiet wird die Polizei „Kontrollbereiche“ einrichten.

Vom 4. März 2011, 18 Uhr bis 6. März 2011, 6 Uhr wird im Stadtgebiet ein Kontrollbereich eingerichtet, der durch folgende Straßen begrenzt wird:
Gellertstraße – Dresdner Straße – August-Bebel-Straße – Straße der Nationen – Christian-Wehner-Straße – Blankenauer Straße – Further Straße – Lohrstraße – Hauboldstraße – Müllerstraße – Schloßteichstraße – Hechlerstraße – Winklerstraße – Luisenstraße – Beyerstraße – Limbacher Straße – Reichsstraße – Annaberger Straße – Lothringer Straße – Altchemnitzer Straße – Reichenhainer Straße – Augustusburger Straße – Bernsdorfer Straße – Zschopauer Straße – Clausstraße – Zietenstraße.

Kontrollbereiche sind:

- Bundesstraßen 95, 107, 169, 173 und 174
- Augustusburger Straße, Limbacher Straße, Zwickauer Straße, Südring
- die Bereiche der Autobahnanschlussstellen im Umkreis von 200 m: Chemnitz-Mitte,
Chemnitz-Glösa, Chemnitz-Ost sowie Chemnitz-Süd und Chemnitz-Rottluff
- der 200 m-Bereich beidseitig der Gleisanlagen der Deutschen Bahn im Stadtgebiet“

http://aak.blogsport.de/images/banner_500x200.jpg

Außerdem sollen wohl alle Menschen, die es doch in die Innenstadt schaffen, durch den Polizeiflyer „Rechtswidrige Blockade“ eingeschüchtert werden. Mensch kann sich also gut vorstellen, dass die Polizei gegen alle Blockaden gegen Nazis mit aller Härte einschreiten wird und willkürliche Verhaftungen vornehmen wird.

Wer also mal wieder „Sächsische Demokratie“ und Polizeistaat erleben möchte, sollte am Samstag nach Chemnitz kommen.

Karte zwecks Demo:
http://aak.blogsport.de/images/20110228KartemitAnmeldungen.jpg

Mehr Informationen unter http://aak.blogsport.de/

Damit’s mal richtig sitzt – Antifaschistische Demonstration am 5. März 2011 in Chemnitz

Polizeiliche Repression gegen Antifaschist_innen, eine zahnlose bürgerliche Demonstration und durch die Stadt ziehende Geschichtsrevisionisten/-innen und Antisemiten/-innen – Grund genug auf die Straße zu gehen!

Start um 11:00 Uhr am AJZ Chemnitz (Chemnitztalstraße 54)

Jährlich marschieren am 5. März, dem Jahrestag der Bombardierung von Chemnitz 1945, mehrere hundert Neonazis auf. Dies wird zum Anlass genommen einen städtischen Ausnahmezustand sowie einen zivilgesellschaftlichen Aufstand auszurufen.
Eine Stadt mit dem Wunsch, neben der Universität und der Beherbergung der ältesten Bewohner_innenschaft Europas, Technikcampus-Firmen und Fachkräfte anzulocken, benötigt ein weltoffenes, friedliches und tolerantes Image.
Ganz im Sinne moderner Bürgerlichkeit schreiten Demokratiebewegte jedes Jahr gegen Nazis und für Frieden ein.
Leider normal ist dabei das Zusammenspiel von sogenannter Zivilgesellschaft, die die Stadt im antifaschistischen Massenspektakel verteidigen wollen, und städtischer Verwaltung und Polizei, die darum bemüht sind alles in geordnete Bahnen zu lenken. Die geschätzten Kolleg_innen der Chemnitzer Wachtmeisterei waren immer vor Ort, um dafür zu sorgen, dass neben zivilgesellschaftlich-kommunalen Unmutsbekundungen ein reibungsloser Ablauf der Nazi-Aktionen möglich ist. Gegen einen Großteil derer, die dem neonazistischen Gedenken etwas entgegenzusetzen versuchten, steigerte sich von Jahr zu Jahr der Repressionsdruck. Die Chemnitzer Bereitschaftspolizei fiel dabei wiederholt wegen ihres aggressiven oder schlicht vorzivilisatorischen Verhaltens auf. Das Bild vom Gruppenführer, der seine abgerichteten und wild gewordenen Beamten gerade noch unter Kontrolle hat, ist ein bekanntes Motiv.
Am 5. März 2011 gilt es zu intervenieren, um den Frieden im Rahmen des Gedenkens sowie die Ordnung im Umgang mit Neonazis in der Stadt aufzukündigen! (mehr…)



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