Am Besten ihr geht zu dritt oder zu viert: Zwei Leute kleben oder sprühen und ein oder zwei Menschen passen auf, dass ihr nicht erwischt werdet. Diese Arbeitsaufteilung ist ganz sinnvoll, damit die, die mit der „Arbeit“ beschäftigt sind, nicht auch noch überall woanders ihre Augen haben müssen.
Text?

Die SchmieresteherInnen und die KleberInnen bzw. SprüherInnen sollten insgesamt möglichst unauffällig aussehen und nicht unmittelbar auf einem Haufen stehen. Einige Meter weiter oder die andere Straßenseite tut es auch. Vorher sollten bestimmte Zeichen ausgemacht werden, z.B. den Ruf „Hasso!“ wenn sich jemand nähert, „Bello!“ wenn alle abhauen müssen und „Nun komm doch mal!“ wenn Entwarnung ist.

Diejenigen, die nach Bullen, Zivis, Faschos, Aktivbürgern und anderen zwielichtigen Gestalten Ausschau halten, sollten allerdings nicht nur in die Straßen schauen, sondern auch die Häuserfronten beachten: Oft sitzen Leute abends vorm Schlafengehen noch mit einer Zigarette am Fenster, und die sind dann schnell am Telefon. Also auch nach oben gucken! Das gilt natürlich vor allem, wenn ihr zu denjenigen gehört, die lieber die Nacht als den Tag für ihre dunklen Machenschaften bevorzugen.
Dabei kann (zumindestens in der Großstadt) das Kleben auch tagsüber unauffällig geschehen. Dann schauen eure Begleitpersonen weniger nach rauchenden Schlafgestörten, sondern sind eher dafür da, den Schutz vor Aktivbürgern zu garantieren. Nachts zu plakatieren hat den Nachteil, dass mensch, da die Straßen leer sind, auch schneller auffällt, z.B. wenn Polizeistreifen rumfahren. Dann sind 3-4 Personen schon seltener und werden eher kontrolliert.
Übrigens sollte mensch beim Auftauchen verdächtiger Fahrzeuge lieber mal die Utensilien in Gebüschen oder unter geparkten Autos verschwinden lassen, als dann mit diesen Teilen abzuhauen. Ohne Beweisstücke können sie euch nicht so schnell was antun und ihr könnt danach auch einfach normal weitergehen und braucht nicht zu flitzen.
Bei einigen Touren und Aktionen lohnt es sich, mit einem Fahrrad unterwegs zu sein, weil ihr damit größere Gebiete abdecken könnt und zur Not auch mal schnell abhauen könnt. Außerdem solltet ihr die Gegend einigermaßen gut kennen, wozu auch Wege zum Abhauen gehören. Ihr solltet Sprühdosen bzw. Plakate, Leimpinsel und Eimer nur mit Handschuhen anfassen, denn falls ihr mal abhauen müsst und die Sachen werden gefunden, sind dann keine Fingerabdrücke dran.
Ihr solltet aber zur Not auch euer Handschuhe wegschmeißen, da an ihnen häufig Farbe ist, die euch dann verrät. Dass bei solchen Aktionen Drogen wie z.B. Alkohol nicht verloren haben, dürfte klar sein. Sie beeinträchtigen euer Reaktionsvermögen und lassen euch, wenn’s brenzlig wird, womöglich die Situation vollkommen falsch einschätzen.
Wenn ihr loszieht, solltet ihr nicht gleich bei der nächsten Wand loslegen, sondern erst mal ein bisschen Weg hinter euch bringen, statt neben eurer Haustür anzufangen. Trotzdem müsst ihr wegen dem harten Vorgehen gegen SprüherInnen (aber auch beim Kleben) einkalkulieren, dass eure Wohnungen durchsucht werden. Deshalb vorher aufräumen, d.h. Dosen, Entwürfe, Gute-Nacht-Joint etc. raus!



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