Tag-Archiv für 'antifa-rgb'

7.Mai 2011 – Demo in Rochlitz – Mobiclip

Antifa-Demo Rochlitz / 7.Mai / 14Uhr / Bahnhof


An die Geschichte erinnern…
Der 8. Mai steht für die militärische Zerschlagung und die bedingungslose Kapitulation Nazi-Deutschlands. Er steht für die Befreiung der Konzentrationslager, der ZwangsarbeiterInnen, für die Beendigung des 2. Weltkrieges in Europa, der insgesamt über 50 Millionen Leben gekostet hatte. Er steht für das Ende der Barbarei des Nationalsozialismus, für das Ende der Shoa.
Es ist ein Tag, an dem all denjenigen gedankt werden sollte, die diese Befreiung durchgesetzt haben und all derer gedacht, die Opfer des deutschen Vernichtungswahns wurden.
Rochlitz…
Die Stadt Rochlitz handelte schon frühzeitig als aktiver Teil des NS- Regimes. So wurde bereits 1933 Adolf Hitler Ehrenbürger der Stadt. Ebenfalls 1933 wurde die Muldenbrücke errichtet und nach dem Reichsstatthalter und Gau Leiter von Sachsen, Martin Mutschmann, benannt. Ein Jahr später konnten die Nazis im Stadtrat Fuß fassen und den Bürgermeister absetzen. 1936 wurde das „Fest der Landschaft Rochlitz- 1000 Jahre Deutsch“ gefeiert und ab 1938 siedelte sich mit der „Mechanik GmbH“ auch die Rüstungsindustrie in Rochlitz an. Ab dem 18/19. September 1944 bis zum 28. März 1945 betrieb das KZ Flossenbürg in Rochlitz ein Außenlager, das als „Außenkommando Rochlitz“ bezeichnet wurde. In diesem Außenlager mussten etwa 600, überwiegend jüdische Frauen, Zwangsarbeit für die „Mechanik GmbH“ verrichten. Nach der Auflösung des „Außenkommandos Rochlitz“ am 28.März, wurden die restlichen ZwangsarbeiterInnen in das „Außenlager Graslitz“ überstellt, wo Aufgrund der Brutalen Wachmannschaften und der Überfüllung des Lagers Grauenhafte Zustände herrschten.
Verstrickungen der „Mechanik GmbH Rochlitz” in die Menschenverachtenden Gräueltaten der Nazis gibt es noch weitere. Unter anderem war sie unmittelbar am Aufbau eines der schlimmsten Sächsischen KZ’s beteiligt. So bildete die „Mechanik GmbH“ mit anderen Rüstungsfirmen und der SS, 1944 die „Kriegsbetriebsgemeinschaft Kali- Werk Georgi“ in Wansleben. In Wansleben wurden in Riesigen unterirdischen Produktionshallen Hydraulische Pumpen für Jagdflugzeuge und Triebwerke, sowie Elemente für Fernlenkwaffen des Typ’s „V1“ und „V2“ gefertigt. Tausende KZ Häftlinge aus Buchenwald und anderen Größeren Lagern, aber auch ZwangsarbeiterInnen aus Rochlitz, wurden hier noch bis kurz vor den Zusammenbruch des NS- Regimes zu Tode geschunden und gequält. (mehr…)

ACHTUNG FREIRAUMGRILLEN VERSCHOBEN!!!!!

Aufgrund des Schlechten Wetters wird das Freiraumgrillen verschoben. Den neuen Termin teilen wir schnellstmöglich mit.

Eure aargb!

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